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Nora Gregor - Ein verborgener Kontinent der Erinnerung

Inszenierung im Schauspielhaus Graz

Beginn:
08.05.2015, 19:30 Uhr
Termine-Arten:
Theater, Graz, Schauspielhaus
Ort:
Schauspielhaus Graz
Kaiser-Josef-Platz 10
8010  Graz
Web: http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=22520
Anfahrt:
Interaktive Landkarte 
Kategorie/ Preis:
ab: €3,50
bis: €39,00
Nora Gregor im Schauspielhaus Graz © David Verlic
Nora Gregor im Schauspielhaus Graz
© David Verlic

Diese Inszenierung ist eine internationale Kooperation vom Slowenischen Nationaltheater in Nova Gorica, dem Mldinsko-Theater in Ljubljana, dem Teatro Il Rossetti in Triest und dem Schauspielhaus Graz. In der dreisprachigen Inszenierung, die deutsch übertitelt wird, sind SchauspielerInnen aller beteiligten Häuser zu sehen.

Das Stück widmet sich dem Aufstieg und Fall der Schwarz-Weiß-Filmikone Nora Gregor, deren Karriere sie von Graz bis nach Hollywood geführt hat. Die internationale Kooperation (auf Slowenisch, Italienisch und Deutsch mit deutschen Übertiteln) wird am 8. Mai erstmals in Graz gezeigt.

Zum Inhalt: Nora Gregor, Tochter eines Handwerkers, träumt vom Theater und wird zum jungen Shootingstar der Wiener Bühnen. Bald wird sie für den Film entdeckt und folgt dem Ruf nach Hollywood. Den Zenit ihrer Popularität erreicht sie Anfang der 1930er Jahre: Nora Gregor ist Ikone der Schwarz-Weiß-Film-Ära, heller Stern der High Society und liiert mit einem der mächtigsten Männer des Landes: Vizekanzler und Austrofaschist Fürst Ernst-Rüdiger Starhemberg. Doch früh leidet Nora unter der Rolle, die sie privat spielen muss: die hübsche, genügsame Frau an der Seite des erfolgreichen Aristokraten. Den gemeinsamen, zunächst unehelichen Sohn muss sie verbergen. Wie auch bei vielen anderen europäischen KünstlerInnen beendet der Krieg ihre Karriere jäh.

Das Stück Nora Gregor - Ein verborgener Kontinent der Erinnerung begibt sich auf Spurensuche dieser außergewöhnlichen Biografie, an der sich, geprägt von Flucht und Heimatlosigkeit, die weltpolitischen Erschütterungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ablesen lassen. In einer filmischen Parallelhandlung, die in unserer Gegenwart spielt, verknüpfen sich die Lebensstationen Nora Gregors mit denen eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem leiblichen Vater. In seiner Konfrontation mit der eigenen Familiengeschichte eckt er an alten Ressentiments zwischen den Sprachen, Kulturen und Nationen des historisch belasteten Drei-Länder-Raumes an.

Mehr unter 

Karten online unter Externe Verknüpfung www.ticketzentrum.at

Weitere Informationen unter Externe Verknüpfung www.schauspielhaus-graz.com

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