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Land Steiermark - Kultur, Europa und Außenbeziehungen


EU-Tagesnews 15.10.2013

  1. ESM-Chef will marode Banken nicht abwickeln
  2. Irland und Spanien vor Ausstieg aus Hilfsprogrammen
  3. Finanzminister beraten Bankenaufsicht
  4. Bessere Unterstützungen für KMUs
  5. Anteil der Frauen in Führungspositionen momentan bei 16,6 %
  6. Neuer Name für International Herald Tribune
  7. Europäischer Popmusikpreis wurde vergeben
  8. Fast 60% der EU Internetnutzer kaufen im Internet ein



ESM-Chef will marode Banken nicht abwickeln

Nach den Bankenverbänden wehrt sich auch der Euro-Rettungsfonds ESM gegen die Pläne der EK, den Fonds auch zum Abwickler maroder Banken zu machen. „Wir haben kein besonderes Interesse daran, den Bankenabwicklungsmechanismus in den nächsten Jahren zu übernehmen", sagte ESM-Chef Klaus Regling dem „Spiegel". Er wies damit einen Vorstoß der EK zurück, den ESM auf lange Sicht mit der Auflösung angeschlagener Geldhäuser zu beauftragen. Aufgabe des ESM ist es vor allem, klammen Mitgliedstaaten der Euro-Zone im Rahmen von Rettungspaketen Geld zur Verfügung zu stellen.

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Irland und Spanien vor Ausstieg aus Hilfsprogrammen

Die Chancen seien gut, dass sowohl Irland als auch Spanien ihre Hilfsprogramme „bald erfolgreich abschließen", sagte Kommissar Rehn am 14.10.2013 beim Treffen der Euro-Gruppe. Irlands Regierungschef Enda Kenny hatte angekündigt, dass sein Land nach Auslaufen des internationalen Hilfsprogramms in Höhe von 85 Milliarden Euro am Jahresende den Euro-Rettungsschirm verlassen will. Das traut Rehn auch Spanien zu, das rund 40 Milliarden Euro zur Kapitalisierung seines maroden Bankensektors erhielt. Dieselbe Zuversicht äußerten Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und ein Vertreter der EZB.

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Finanzminister beraten Bankenaufsicht

Die EU Finanzminister kommen heute in Luxemburg zusammen, um die gemeinsame Aufsicht für 130 Großbanken der Euro-Zone endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Debatten sind dazu nicht geplant, berichteten Diplomaten vor dem Treffen. Zuletzt hatte Großbritannien wegen Vorbehalten seines Parlaments die letzte Zustimmung für Wochen verzögert. Zudem wollen die 28 Ressortchefs über die geplanten „Stresstests" für Großbanken sprechen. Diese sind nötig, weil die Bankenaufsicht vor ihrem Start im Herbst 2014 die Risiken in der Branche kennen muss.

=>Externe Verknüpfung orf




Bessere Unterstützungen für KMUs

Als Vorbereitung auf das Treffen des ER am 24.-25. Oktober beraten die Finanzminister am 15.10.2013 auch über die Koordinierung der Wirtschaftspolitik und ihre einzelne Bereiche sowie über die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen auf der Basis des Vorschlages, den die EK und die Europäische Investitionsbank vorgelegt haben. Es wird vorgeschlagen, die kleinen und mittleren Unternehmen durch Maßnahmen zur Risikoaufteilung zu unterstützen: durch die Garantievergabe an die Finanzinstitutionen oder durch Geldleihe im Gegenzug für Wertpapiere.

=>Externe Verknüpfung 2013.lt




Frauen in Führungspositionen: Anteil der Frauen momentan bei 16,6 %

Der Rechtsausschuss  und der Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter des EP haben am 14.10.2013 für den Vorschlag der EK gestimmt, das unausgewogene Verhältnis von Frauen und Männern in den Unternehmensvorständen in Europa zu beheben. Mit seinem Votum macht das EP, das als Mitentscheider gemeinsam mit dem Ministerrat über diesen Vorschlag abstimmt, den Weg frei für die nächsten Schritte des EU-Gesetzgebungsverfahrens. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen im letzten Jahr von 15,8 %  auf 16,6 % gestiegen sind.

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Neuer Name für International Herald Tribune

Die Traditionszeitung „International Herald Tribune" ist am 15.10.2013 erstmals unter ihrem neuen Namen erschienen: „International New York Times" heißt fortan das seit 125 Jahren bestehende und in Paris erscheinende Blatt, das sein Aussehen ansonsten jedoch nicht verändert hat und auch inhaltlich keine neuen Wege beschreitet. Der Herausgeber der Zeitung in Europa betonte, dass das Blattes unverändert bleibe.  Der neue Titel verweise stärker auf die Beteiligung des Mutterblattes „New York Times" und solle die Zeitung ans Internetzeitalter anpassen. Gegründet wurde die „IHT" einst als Europaausgabe der Zeitung „New York Herald" mit US-Einwanderern in Paris als Zielgruppe.

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Europäischer Popmusikpreis wurde vergeben

Die EK und Eurosonic Noorderslag, Veranstalter der europäischen Musikkonferenz haben am 15.10.2013 die Gewinner der European Border Breakers Awards 2014 bekanntgegeben. Die EBBAs gehen an die besten neuen Pop-Acts aus Europa, die grenzüberschreitende Chart-Erfolge feiern konnten, daruntr die österreichische Gruppe GuGabriel. Den Preis können Künstlerinnen und Künstler erhalten, die zwischen dem 1.8.2012 und dem 31.7.2013 mit ihren ersten international veröffentlichten Titeln grenzüberschreitende Erfolge in Europa erzielt haben.

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Fast 60% der EU Internetnutzer kaufen im Internet ein

In der EU28 haben im Jahr 2012 75% der Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren in den vergangenen zwölf Monaten das Internet genutzt, und fast 60% dieser Internetnutzer gaben an, im Internet Einkäufe getätigt zu haben. In den Mitgliedstaaten wurden die höchsten Anteile von Online-Käufern im Vereinigten Königreich (82% der Internetnutzer), Dänemark und Schweden (je 79%), Deutschland (77%), Luxemburg (73%) und Finnland (72%) verzeichnet und die niedrigsten in Rumänien (11%), Bulgarien (17%), Estland und Italien (je 29%). Aus  Anlass der Online Shopping Woche veröffentlichte Eurostat am 15.10.2013 Daten zu Onlinekäufen von Internetnutzern.

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