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Land Steiermark - Kultur, Europa und Außenbeziehungen


EU-Tagesnews 10.06.2014

  1. EU und Israel unterzeichnen das Horizont-2020-Assoziierungsabkommen
  2. Präsidentnenwahl in Israel
  3. Eurokurs bleibt unter Druck E
  4. EU-Kulturdiplomatie braucht neue Impulse
  5. Reformen im Innovationsbereich bringen wirtschaftliche Erholung
  6. EU will Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar wieder aufnehmen
  7. Neue Plattform zur Beilegung sozialer Konflikte um Großraubtiere
  8. „EU Code Week" 11.-17. Oktober 2014



EU und Israel unterzeichnen das Horizont-2020-Assoziierungsabkommen

Am 8.6.2014 wurde das Abkommens unterzeichnet, durch das Israel mit dem neuen EU-Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020" assoziiert wird. Horizont 2020 bietet enorme Möglichkeiten, die traditionell aktive Zusammenarbeit zwischen Forschern und Innovatoren in Israel und der EU auszubauen. Mit dem Abkommen wird Israel der gleiche Zugang zu dem Programm gewährt wie den EU-Mitgliedstaaten und anderen assoziierten Ländern. Im Gegenzug wird Israel einen finanziellen Beitrag zum Haushalt von Horizont 2020 leisten.

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Präsidentenwahl in Israel

Der 74 Jahre alte Reuven Rivlin von der regierenden Likud-Partei liegt im Rennen um das Präsidentenamt in Israel in Führung. 44 von 120 Abgeordneten des Parlaments in Jerusalem stimmten am 10.6.2014 in einer ersten Wahlrunde für Rivlin. An zweiter Stelle unter insgesamt fünf Kandidaten folgt der 65-jährige Meir Sheetrit (Shitrit) von der Partei Hatnua, die in der politischen Mitte angesiedelt ist. Sheetrit erhielt 31 Stimmen. Da eine Mehrheit von mindestens 61 der 120 Abgeordneten für einen Sieg notwendig ist, muss es noch eine Stichwahl zwischen den beiden führenden Kandidaten geben. Der scheidende Präsident Shimon Peres legt sein Amt Ende Juli nach sieben Jahren nieder.

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Eurokurs bleibt unter Druck

Der Euro hat sich am 10.6.2014 zunächst nicht von seinen Verlusten zum Wochenstart erholen können. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3590 Dollar und damit so viel wie am Vorabend. Am Montag hatte der Euro in einem ruhigen Umfeld einen halben Cent verloren. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3608 Dollar festgesetzt. Für Bewegung könnten allenfalls Produktionszahlen aus Frankreich und Italien sorgen. Laut Analysten der Helaba hat sich das Umfeld für den Euro eingetrübt.

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EU-Kulturdiplomatie braucht neue Impulse

Der EU und ihren Mitgliedstaaten kann es von großem Nutzen sein, wenn sie die „Soft Power" der Kulturdiplomatie einsetzen, die auch der Wirtschaft zugutekommt durch einen besseren Marktzugang für die europäische Kultur und Kreativwirtschaft, mehr kulturelle Vielfalt und eine stärkere Verbreitung der europäischen Werte. So lautet das Fazit eines Berichts, den die EK am 10.6.2014 auf Initiative des EP vorgelegt hat. Die Empfehlungen sehen z.B. eine bessere Koordinierung und eigens abgestelltes Personal, wie Kulturattachés in EU-Delegationen vor und neue Methoden für Finanzierung und Fundraising, beispielsweise durch Kofinanzierung und öffentlich private Partnerschaften. Auch die Bündelung der Ressourcen von Kulturorganisationen und Mitgliedstaaten, insbesondere über ihre Kulturinstitute und Kulturattachés im Ausland werden angedacht.

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Reformen im Innovationsbereich bringen wirtschaftliche Erholung

Die EK hat am 10.6.2014 die wichtige Rolle von Investitionen und Reformen im Bereich Forschung und Innovation für die Konsolidierung der wirtschaftlichen Erholung in der EU hervorgehoben und Vorschläge darüber vorgelegt, wie die Mitgliedstaaten in einer Zeit, in der viele Länder noch mit Haushaltszwängen zu kämpfen haben, die Mittel der öffentlichen Hand optimal einsetzen können. Verstärkte öffentliche Investitionen in Forschung und Innovation sind ein bewährtes Mittel zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Die EK hat sich verpflichtet, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung auf ihren besonderen Bedarf zugeschnittener Reformen in Forschung und Innovation zu unterstützen, u. a. durch Bereitstellung von Weltklassedaten und Beispielen für bewährte Verfahren.

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EU will Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar wieder aufnehmen

Entwicklungskommissar Piebalgs wird bei seinem Besuch vom 11. bis 13. Juni die Wiederaufnahme der Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar bestätigen und die Gespräche über die Programmplanung für die EU-Finanzierung im Zeitraum 2014-2020 einleiten. Der Besuch wird - nach dem Ende der politischen Krise in Madagaskar - die Rückkehr zur Normalität in den Beziehungen des Landes zur EU markieren. Während der Krise hatten fast alle Geber einschließlich der EU die offizielle Entwicklungshilfe ausgesetzt, die besonders bedürftige Bevölkerung wurde jedoch von lokalen und internationalen NRO und internationalen Organisationen weiterhin unterstützt.

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Neue Plattform zur Beilegung sozialer Konflikte um Großraubtiere

Europäischer Braunbär, Wolf, Vielfraß, Luchs - in 21 Mitgliedstaaten der EU lebt mittlerweile mindestens eine dieser Arten in freier Wildbahn. Nach einer langen Phase, in der sich der Bestand dieser Arten fortlaufend verringert hatte, nimmt ihre Zahl nun wieder zu, aber die Koexistenz mit den Menschen ist mitunter problematisch. In dem Bemühen, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, die zuweilen mit der Wiederausbreitung der Wildtiere einhergehen, hat die EK am 10.6.2014 eine Plattform eingerichtet, auf der Landwirte und Naturschützer, Jäger, Landbesitzer und Wissenschaftler bewährte Verfahren und ihre Ideen darüber austauschen können, wie Menschen und Großraubtiere innerhalb des gleichen Raums am besten miteinander auskommen können.

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„EU Code Week" 11.-17. Oktober 2014

Millionen von Kindern, Eltern, Lehrern, Unternehmern und Politikern werden auf großen Veranstaltungen und in Klassenräumen zusammenkommen, um das Programmieren und ähnliche Fähigkeiten zu erlernen. Dahinter steckt die Idee, dem Programmieren den Schleier des Geheimnisvollen zu nehmen und Menschen zusammenzubringen, die Spaß daran haben, gemeinsam zu lernen. Diese an der Basis ansetzende Initiative wird von „Young Advisers" organisiert. Angeschlossen haben sich Programmier- und Bildungsbewegungen, sowie große Technologie- und IT-Unternehmen, die sich alle dafür einsetzen, Millionen von Kindern das Programmieren näher zu bringen, indem sie Schnupperkurse fürs Programmieren anbieten, Lernmodule entwickeln und die Ausbildung von Lehrern fördern.

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