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Land Steiermark - Kultur, Europa und Außenbeziehungen


EU-Tagesnews 09.09.2014

  1. EU-Unternehmen beklagen Intransparenz
  2. Streik der Lufthansapiloten
  3. Siemens zieht sich von Börsen zurück
  4. Jahresbericht der OECD vorgestellt?
  5. Jugendgarantie: EK überprüft 18 Pilotprojekte
  6. Neue Medien drosseln die soziale Kompetenz
  7. Nominierung für den Prix Europa
  8. Was hat das Europaparlament seit 1979 verändert?



EU-Unternehmen beklagen Intransparenz

Chinas Anti-Monopolermittlungen setzen europäischen Unternehmen zu. Die Verfahren liefen teilweise undurchsichtig ab, Informationen würden zurückgehalten und besonders ausländische Firmen in den Medien als Schuldige dargestellt, kritisierte die Europäische Handelskammer in China. Es gebe durchaus Gründe für die Ermittler, sich die Arbeit mancher Firmen genauer anzusehen. Ausländischen Autokonzernen wurde vorgeworfen, ihren Vertragshändlern Mindestpreise zu diktieren. Das ist in China jedoch verboten. Mit „Knebelverträgen" seien Werkstätten unter Druck gesetzt worden, Ersatzteile nur über den Autokonzern zu beziehen, wobei hohe Margen erzielt worden seien, hieß es.

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Streik der Lufthansapiloten am 10.9.2014

Kurz vor dem Ende der Schulferien in Bayern wollen die Piloten der Lufthansa morgen ihre Streikwelle fortsetzen und mit München das zweitgrößte Lufthansa-Drehkreuz zwischen 10 und 18 Uhr lahmlegen. Die Auswirkungen betreffen erstmals auch die für den Konzern besonders lukrativen Langstreckenflüge. Mit dem Streik wollen die rund 5400 Lufthansa-Piloten in dem verhärteten Tarifkonflikt ihrer Forderung nach Beibehaltung einer betriebsinternen Frührente Nachdruck verleihen. An der Börse kam die Streik-Ankündigung nicht gut an: Die Lufthansa-Aktie büßte 1,4 Prozent ein und gehörte damit zu den größten Verlieren im Leitindex Dax.

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Siemens zieht sich von Börsen zurück

Siemens beendet seine Börsennotierungen an der Londoner und der Schweizer Börse. Das Handelsvolumen der Siemens-Aktien an der Londoner LSE und der Schweizer SIX sei vergleichsweise gering, begründeten die Münchner den Schritt am 9.9.2014. Siemens-Finanzvorstand Ralf P. Thomas sprach von einem „konsequenten Schritt", der dem veränderten Verhalten der Investoren Rechnung trage. Das sogenannte Delisting von der Londoner Börse werde voraussichtlich Anfang Oktober 2014 wirksam, das Delisting von der Schweizer Börse frühestens im Januar 2015.

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Jahresbericht der OECD vorgestellt

Die EK begrüßt die Vorstellung der Ausgabe 2014 des jährlichen Berichts Bildung auf einen Blick der OECD über die aktuelle Situation und die Probleme der nationalen Bildungssysteme. Die Publikation verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Investitionen in die Bildung für Wachstum und Beschäftigung in der EU sowie für mehr Inklusion in den Gesellschaften Europas in der Zukunft. Der Bericht erfasst die 34 OECD-Mitgliedstaaten, darunter 21 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Slowakische Republik, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich). Auch Lettland als OECD-Partnerland ist in dem Bericht erfasst, obwohl es kein Mitglied der OECD ist.

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Jugendgarantie: Kommission überprüft 18 Pilotprojekte

Die EK hat am 9.9.2014 mit den Koordinatoren von 18 Pilotprojekten der Initiative „Jugendgarantie" über einschlägige Ergebnisse und Erkenntnisse diskutiert. Im Rahmen der Pilotprojekte werden konkrete Möglichkeiten aufzeigt, wie die Jugendgarantie in der Praxis umgesetzt werden kann, etwa indem die Verbindung zwischen Arbeitgebern und Schulen verstärkt oder die Unterstützung junger Menschen durch die öffentlichen Arbeitsverwaltungen verbessert wird. Ziel der Projekte ist es, die Mitgliedstaaten mit praktischen Erfahrungen bei der Durchführung ihrer jeweiligen nationalen Jugendgarantie-Programme und den damit verbundenen Maßnahmen zu unterstützen; dafür stehen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen zur Verfügung.

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Neue Medien drosseln die soziale Kompetenz

Eine Untersuchung der Universität von Kalifornien in Los Angeles zeigt die Folgen auf, die sich ergeben, wenn Kinder viel Zeit mit technischen Geräten und in der digitalen Welt verbringen. Kinder können sich besser in andere Menschen hineinversetzen, wenn sie Umgang mit echten Spielkameraden haben anstatt mit virtuellen. "Viele Menschen betrachten nur den Nutzen der digitalisierten Bildung", wird in der Studie betont. Dabei übersehen sie gerne die Kosten, - etwa den Verlust der Empathie. Nun heißt das nicht, dass Kinder ständig mit hölzernen Rechenschiebern lernen und den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen sollen. Aber, so die Studienautoren: Ein Bildschirm ersetzt keine menschliche Interaktion - womöglich verringert er sogar unsere sozialen Fähigkeiten.

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Nominierung für den Prix Europa

Fünf österreichische Produktionen haben eine Chance auf den Medienpreis „Prix Europa". Ende Oktober werden in Berlin die besten TV-, Radio- und Online-Produktionen Europas gekürt, insgesamt haben es von mehr als 650 Einreichungen aus 35 Ländern 210 in den Wettbewerb geschafft. Verliehen werden die Preise in 13 Kategorien am 24. Oktober im Haus des Rundfunks im Rahmen einer Gala. In den Fernsehkategorien sind das Historiendrama „Clara Immerwahr" und die Dokumentation „Gottes Krieger - Gottes Feinde", im Bereich Radio „Das traurige Spiel um das kleine Glück", „Hate Radio" sowie „WAGner DICH!".

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Was hat das Europaparlament seit 1979 verändert?

Das EP zeigt in einer Zeitmaschine auf, wie die EU in den vergangenen 35 Jahren den Alltag verändert hat. Wie ein Wohn- und Esszimmer aus dem Jahr 1979 sieht die App aus. Mit einem Klick auf die Objekte können kurze Geschichten zu den Objekten gelesen werden. Im Menü kann man direkt von 1979 nach 2014 wechseln und erfahren, wie das EP die europäischen Regeln für das Objekt verändert hat. Die Zeitmaschine ist in 24 Sprachen verfügbar und kann auf Plattformen sozialer Medien geteilt und bald auch auf externen Internetseiten wie Blogs eingebettet werden.

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