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Steirisches Kernöl-Know-how auch für die Puszta

Zusammenarbeit Graz - Szeged bei Lebensmittelqualität

Landesrat Johann Seitinger empfing den Präsidenten des ungarischen Komitats Csongrad, Dr. Jószef Frank (links) und dessen Stellvertreter Jószef Ott (rechts) zu Fachgesprächen über Kooperationsmöglichkeiten zwischen Graz und Szeged im Bereich der Qualitätssicherung der Lebensmittelproduktion.  
Landesrat Johann Seitinger empfing den Präsidenten des ungarischen Komitats Csongrad, Dr. Jószef Frank (links) und dessen Stellvertreter Jószef Ott (rechts) zu Fachgesprächen über Kooperationsmöglichkeiten zwischen Graz und Szeged im Bereich der Qualitätssicherung der Lebensmittelproduktion.

Graz.- Eine Zusammenarbeit im Bereich Lebensmittelqualität zeichnet sich zwischen Graz und der Ungarischen Stadt Szeged ab. Dies ergab ein Besuch des Präsidenten des Ungarischen Komitates Csongrad, Jószef Frank und seines Stellvertreters Jószef Ott in der Steiermark. Mit Umwelt- und Agrarlandesrat Johann Seitinger erörterten die Politiker mögliche gemeinsame Projekte aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit, Qualitätsüberprüfung und auch im naturnahen Landbau. „Wir können mit unserem Spezialwissen aus der Kernölproduktion punkten und dieses beispielsweise bei der Erzeugung von Sonnenblumen zur Verfügung stellen“, sagte Landesrat Seitinger nach dem Gespräch.

Komitats-Präsident Frank, der die Funktion des Landeshauptmannes in dieser ungarischen Region ausübt, ist im Zivilberuf Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt Getreidezucht. In seiner Heimatstadt, wo er jahrelang ein Forschungszentrum geleitet hat, initiierte er zuletzt den Aufbau eines Lebensmittelprüfungszentrums, das in Kürze eröffnet wird. Bei diesem Zentrum arbeiten bereits Partner aus anderen Staaten Europas. Ein Besuch in einem Lebensmittellabor mit Schwerpunkt Kernölkontrolle im Technologiepark Lebring gab den Anstoß, auch steirisches Know-how nach Ungarn zu exportieren.

Das Komitat Csongrad (rund 450.000 Einwohner) liegt im Südosten Ungarns und gilt mit einer großen Universität als regionales Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum, das auch für die Nachbarregionen in Ungarn, Rumänien und in der autonomen Provinz Vojvodina von großer Bedeutung ist. Durch den EU-Beitritt Ungarns wurden Kooperationsprojekte mit anderen europäischen Staaten stark erleichtert. Der Kontakt mit der Region kam übrigens durch eine Steiermark-Präsentation der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen zu Stande.

Graz, am 9. November 2004

 

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Johannes Steinbach unter Tel.: (0316) 877-4214  Fax: (0316) 877-3629  E-Mail: johannes.steinbach@stmk.gv.at  zur Verfügung

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