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Internationale Kontakte ausbauen - Netzwerke festigen und nutzen

Außenbeziehungen des Landes Steiermark

Die Steiermark nützt traditionell ihre Funktion als Schnittstelle zu an deren Ländern und profitiert als Exportregion in hohem Maße von guter internationaler Vernetzung. Aktive Außenbeziehungen und Internationalität prägen das Image einer Region und gelten als wichtige Standortfaktoren - nicht nur für die Wirtschaft sondern auch für viele andere Bereiche wie Bildung, Forschung, Kultur, Sport oder Tourismus.

Die von Landesregierung und Landtag Steiermark beschlossene steirische Europastrategie „Europavision 2025. Standpunkte vertreten, Standort stärken - die neue Europastrategie für eine starke Steiermark" enthält eine klare Vorgabe für internationale Kontakte: Dabei gilt es "Beziehungen und Netzwerke aufbauen und nutzen." Dazu zählen

  • gemeinsame Projekte, insbesondere innerhalb der EU
  • die gemeinsame Formulierung und Vertretung von Interessen, die auf europäischer oder internalonaler Ebene geteilt werden
  • die Unterstützung der konkreten Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur
  • politische grenzüberschreitende Abstimmungen und Erfahrungsaustausch
  • Netzwerkarbeit in Organisationen.

Die Nachbarregionen sind die natürlichen Partner der Steiermark. Regionale Schwerpunkte sind zu setzen, zu begründen und regelmäßig zu evaluieren. Dies sind in der aktuellen Legislaturperiode einerseits die unmittelbaren Nachbarn Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Ungarn und Italien.

Im Rahmen bilateraler Regionalpartnerschaften wird eine Fokussierung auf jene Partner fortgeführt und intensiviert, für die es konkrete Interessen steirischer Akteure gibt. Dies betrifft primär Regionen außerhalb der EU, wo wirtschaftliche, kulturelle oder universitäre Projekte angestrebt werden. Beispiele sind etwa Kooperationen mit Regionen aus Russland, China, Taiwan oder Kasachstan.


Auf einen Blick :  Partnerregionen der Steiermark 
Auf einen Blick : Partnerregionen der Steiermark

Die Kontakte des Landes Steiermark zu anderen Regionen Europas dienen

  • der Verständigung untereinander mit dem Ziel, den Frieden zu sichern;  
  • einem Erfahrungsaustausch in Fachbereichen wie Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus, Bildung, Kultur, Umwelt, Energie;  
  • dem Aufbau eines Netzwerkes, in dem die regionalen Verantwortungsträger aus verschiedenen Staaten mit verschiedenen Sprachen gemeinsame Interessen effizienter vertreten können  
  • der Verstärkung der Zusammenarbeit mit Nachbarregionen, um die Standort- und Wettbewerbsbedingungen in der Steiermark als Schnittstelle zwischen Mittel- und Südosteuropa hinsichtlich Lebensqualität und Zukunftsperspektiven zu heben.

Das Land Steiermark ist Mitglied in interregionalen Vereinigungen wie dem Externe Verknüpfung Ausschuss der Regionen der Europäischen Union (AdR) bzw. der Alpen-Adria-Allianz. In der steirischen Landesverwaltung wird die internationale Zusammenarbeit von den jeweiligen Abteilungen und Fachabteilungen der einzelnen Fachressorts betreut und von der Externe Verknüpfung Abteilung 9 Referat Europa und Außenbeziehungen koordiniert. Als eigene Service-Einrichtung hat das Wirtschaftsressort des Landes gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung in der Steiermark dieExterne Verknüpfung  Internationalisierungs-Center-Steiermark GmbH, kurz "Externe Verknüpfung ICS" eingerichtet.

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