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Steiermark-Woche 2005 in Pecs

Das Programm der Steiermark-Woche enthält Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Tourismus 
Das Programm der Steiermark-Woche enthält Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Tourismus

Für größtes Interesse sorgte die Steiermark-Woche im südungarischen Komitat Baranya, die von 4. bis 8. Juni 2005 in den Städten Pecs, Boly und Villany stattfand. Im Rahmen eines breiten Programms gab es zahlreiche Musikdarbietungen, Fachseminare sowie auch kulinarische Spezialitäten aus der Steiermark. Die Präsentation war von der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen des Landes Steiermark gemeinsam mit Partnern in Ungarn und mit Unterstützung zahlreicher steirischer Einrichtungen, wie insbesonders der Externe Verknüpfung Steiermark-Tourismus statt, die wertvolle Preise für ein Quiz beisteuerte, das mit dem Programm an 15.000 Interessenten verteilt wurde.

Weitere Informationen und Programm (in ungarischer Sprache): www.stajerhet.interhouse.hu

Schon ab Mitte Mai 2005 waren in Pecs - mit "Hello Graz" sowie mit "Kontrapunkten" der jugen Grazer Fotoszene - zwei Ausstellungen gezeigt worden. Mit der Eröffnung der Steiermark-Woche starteten auch zwei weitere Ausstellungen: So zeigte das Volkskundemuseum des Joanneums das Thema "wohnen - kleiden - glauben", die europäische Föderalistische Bewegung präentierte die Preisträgerzeichnungen des europaweiten Wettbewerbes "Europa macht Schule".

Die feierliche Eröffnung der Steiermark-Woche erfolgte durch die Vizebürgermeisterin der Stadt Pecs Marta Kunszt und durch den Vizepräsidenten der Region Baranya, Peter Tasnadi, gemeinsam mit Europalandesrat DDr. Gerald Schöpfer und die Grazer Gemeinderätin Sissy Potzinger 
Die feierliche Eröffnung der Steiermark-Woche erfolgte durch die Vizebürgermeisterin der Stadt Pecs Marta Kunszt und durch den Vizepräsidenten der Region Baranya, Peter Tasnadi, gemeinsam mit Europalandesrat DDr. Gerald Schöpfer und die Grazer Gemeinderätin Sissy Potzinger

Die Intitiative zu der Woche war vom Komitat Baranya ausgegangen, das 2005 den Vorsitz in der "Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria" führt. Sie ist die größte Präsentation, die das Land Steiermark in diesem Jahr in einer Partnerregion veranstaltet, wobei die Baranya hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Steiermark eine führende Rolle einnimmt.

 

So beispielsweise

Ø       hat sich die Steiermark als Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Alpen Adria frühzeitig für die Aufnahme der Baranya eingesetzt;

Ø       organisiert der Freundschaftsverein BASTEI (Baranya-Steiermark) seit 17 Jahren eine intensive Zusammenarbeit auf kulturellem, humanitärem und schulischem Gebiet;

Ø       gibt es 27 Gemeinde-Partnerschaften zwischen der Steiermark und Kommunen in der Baranya, allen voran die Hauptstädte Graz und Pécs.

Ø       führen Schüleraustausch-Programme zwischen beiden Regionen seit vielen Jahren zu einem besseren Verständnis von Jugendlichen aus Ungarn und Österreich

Ø       besteht eine langjährige Zusammenarbeit der Karl Franzens Universität Graz und der Universität Pécs

Ø       hat Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic als Gouverneur nicht nur eine Partnerschaft mit der Region Süd-Transdanubien abgeschlossen, sondern auch

Ø       die Initiative zur Bildung einer „Zukunftsregion Adria-Alpe-Pannonia“ ergriffen, in der Regionen aus Italien, Österreich und Ungarn gemeinsam mit Kroatien und Slowenien zusammenarbeiten, um auch interregionale EU-Projekte umzusetzen.

 

Am Rande der Eröffnungsfeiern erörterte Europlandesrat Schöpfer die Möglichkeit einer Baranya-Woche, die 2006 in der Steiermark stattfinden könnte.

Unter dem Musikgruppen war die Stadtkapelle Deutschlandsberg mit 54 Musikern nach Pecs gereist, um dort am Hauptplatz zur Eröffnung aufzuspielen.

Das "Viel-Harmonika-Orchester" der Erzherzog Johann-Musikschule Stainz brachte steirische Volksmusik in die stark frequentierte Fußgängerzone in der Pecser Innenstadt am Theaterplatz.

Eine große Sympathiewelle löste der Popchor "Musik anc Voice" des Gymnasiums aus Bad Radkersburg sowohl bei einem Auftritt im Clara Loewey Gymnasium in Pecs wie auch im Thermalbad von Harkany aus.

Das Johann Joseph Fux Konservatorium entsandte eine typisch steirisches Musikensemble und auch eine Volkstanzgruppe.

Die Stadtkapelle Deutschlandsberg am Hauptplatz von Pecs 
Die Stadtkapelle Deutschlandsberg am Hauptplatz von Pecs
Das "Viel-Harmonika-Orchester" aus Stainz am Theaterplatz 
Das "Viel-Harmonika-Orchester" aus Stainz am Theaterplatz
Der Grazer Domchor begleitete eine Messe, die von Weihbischof Dr. Franz Lackner im Pecser Dom zelebriert wurde; Domorganist Emanuel Amtmann gab anschließend ein Konzert auf der zweitgroßten Orgel der Welt. 
Der Grazer Domchor begleitete eine Messe, die von Weihbischof Dr. Franz Lackner im Pecser Dom zelebriert wurde; Domorganist Emanuel Amtmann gab anschließend ein Konzert auf der zweitgroßten Orgel der Welt.

Im Rahmen der Fachprogramme fanden Symposien und Seminare statt:

  • ein Fachseminar für Ökotechnologie und Abwassertechnik in Bol
  • ein "Wirtschaftsforum", bei dem - organisiert von der Abteilung für Wirtschaft und Arbeit des Landes Steiermark - wertvolle Kontakte zwischen Firmen aus den Schwerpunkt-Bereichen Abfallwirtschaft und Thermen mit möglichen Partnern aus Ungarn geknüpft wurde;
  • ein Fachtag, bei dem von den Universitäten Graz und Pecs Einzelheiten betreffend ein Joint-Degree Amerikanistik/Anglistik im Rahmen sowie Fragen betreffend den Bologna-Prozesses erörtert wurden;
  • eine kommunale Fachtagung, bei der Experten des steirischen Gemeindebundes mitwirkten;
  • im weltweit bekannten Weingebiet in Villany fand ein Symposium statt, bei dem steirische Weinbauexperten wie Weinbaudirektor Ing. Werner Luttenberger Fachvorträge über Weinbau und EU-Förderungen am Agrarsektor berichteten.

Abgerundet wurde die Steiermark-Woche durch kulinarische Spezialitäten, die von zwei Köchen aus Bruck/Mur in den Restaurants "Palatinus" und "Trafik" nach original steirischen Rezepten zubereitet wurden.

Der "Steiermark-Heißluftballon ...  
Der "Steiermark-Heißluftballon ...
... und ein originalgetreu kostümierter "Steirischer Panther" sorgten für Aufsehen 
... und ein originalgetreu kostümierter "Steirischer Panther" sorgten für Aufsehen
Experten aus dem Kommunalwesen - wie hier HR Dr. Heinz Schille mit ungarischen Kollegen bei der Verkostung steirischer Spezialitäten im Hotel Palatinus - erörterten in einem Fachseminar Fragen wie Finanzausgleich sowie die Struktur der Kommunalverfassung in Ungarn und Österreich 
Experten aus dem Kommunalwesen - wie hier HR Dr. Heinz Schille mit ungarischen Kollegen bei der Verkostung steirischer Spezialitäten im Hotel Palatinus - erörterten in einem Fachseminar Fragen wie Finanzausgleich sowie die Struktur der Kommunalverfassung in Ungarn und Österreich
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