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Wohin geht die Steiermark in einem sich veränderten Europa?

Europatag in Bad Radkersburg zeigt Erfolgsmodelle

Vorzeige-Projekte, mit denen sich die Steiermark als "Musterschüler" innerhalb Europas bereits profiliert hat, zeigte ein "Europatag" am 23. September 2005 im Bundesschulzentrum Bad Radkersburg genauso wie neue Chancen in der Zusammenarbeit zwischen Regionen. Dem Grenzland fällt dabei eine völlig neue Rolle als "Schnittstelle" zwischen EU-Ländern zu.

Europalandesrat DDr. Gerald Schöpfer unterstrich, dass die steirische Wirtschaft einerseits die EU-Förderungen in den vergangenen zehn Jahren optimal ausgenützt, andererseits auch gezielte Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte gesetzt hat. In den Forschungs-Statistiken rückte die Steiermark dadurch an die Spitze der österreichischen Bundesländer, im internationalen Wettbewerb kann sich die steirische Wirtschaft mit innovativen Produkten gut  behaupten.

Die Zusammenarbeit mit anderen Regionen beschränkt sich dabei nicht nur auf die Nachbarn: Innerhalb der steirischen Initiative EU-Zukunftsregion ziehen 14 Regionen aus Italien, Österreich, Slowenien, Ungarn und Kroatien an einem Strang. "Insgesamt haben wir mit mehr als zwei Dutzend Regionen Partnerschaften abgeschlossen, wo wir in Bereichen wie Kultur, Bildung, Sport, Umweltschutz, Sicherheit genauso Kooperationsprojekte betreiben wie in der Wirtschaft", sagte Mag. Ludwig Rader als Leiter der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen in der Diskussion.

Konkrete Erfolgsbeispiele aus der Wirtschaft hatte Saubermacher-Chef KR Hans Roth vorbereitet: Aus seinem lokalen Entsorgungsbetrieb ist ein internationales Unternehmen geworden, das sich für Umweltschutz einsetzt und insbesondere in neuen EU-Mitgliedsländern als Partner mit hohem Know how geschätzt wird.

Für die Zukunft sollte die Bildung weiter vernetzt werden. Ein Beispiel ist die Internationale HTL in Bad Radkersburg. Die Schüler erhielten aber auch den Rat, ihre bei der Planung eines Auslandsstudiums nicht nur an Länder wie England, Italien oder Spanien zu denken, sondern auch an Budapest, Pressburg, Prag, Laibach oder an einer Universität in Polen oder Kroatien zu denken. Dort werden in der Aufholjagd der neuen EU-Länder die höchsten Wachstumsraten erwartet, Österreich brauche deshalb dringend Nachwuchskräfte, die sich in der Sprache und in der Kultur dieser Länder "zu Hause" fühlen.

Fotos folgen in Kürze!

 

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