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Europa-Infoletter 2005 / 42. Woche

Europa-Infoletter Woche 42 / 2005
Mit großem Erfolg präsentierte sich diese Woche die Steiermark im Rahmen der „Open Days“, die vom Ausschuss der Regionen und von der Europäischen Kommission in Brüssel veranstaltet wurden. So war im Friaul-Büro in Brüssel schon am Mittwoch die Präsentation des Projektes „Matriosca-AAP“ bis zum letzten Platz ausgebucht, in dem unter Federführung der Steiermark Regionen aus Italien, Österreich, Slowenien, Ungarn und Kroatien gemeinsame Vorhaben ausarbeiten. Ähnlich stark besucht war dann am Donnerstag die Veranstaltung im Steiermark-Büro Brüssel zum Thema „Wie können Regionen stärker in Forschung und Innovation eingebunden werden?“ Insgesamt hatten sich zu den Open Days mehr als 2500 Teilnehmer aus ganz Europa angemeldet. Mehr dazu unter
www.matriosca.net  (allgemein)
http://europa.eu.int/comm/regional_policy/opendays/CD/doc/c17.ppt
(Powerpoint-Präsentation Matriosca)
www.europa.steiermark.at  (Veranstaltung Steiermark-Büro)

Die Europäische Kommission hat heute den von Vizepräsidentin Margot Wallström ausgearbeiteten Plan D (D wie Demokratie, Dialog und Diskussion) gestartet, mit dem in den kommenden Monaten eine tief greifende Debatte über die Zukunft Europas begonnen werden soll. Nach dem Nein bei den Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden zum Verfassungsvertrag riefen die Staats- und Regierungschefs zu einer "Zeit der Reflexion“ auf, in der in den Mitgliedstaaten eine umfassende Debatte geführt werden soll. Die letztliche Verantwortung hierfür liege bei den Regierungen der Mitgliedstaaten, doch sei es Aufgabe der Kommission, diesen Prozess zu unterstützen. Dabei sucht die Kommission eine stärkere Zusammenarbeit mit den regionalen Informationsstellen des EuropeDirect-Netzwerkes, an dem sich das Land Steiermark mit einem Info-Büro in Graz (Tel.: 0316/877-2200) und Ansprechpartnern in allen Bezirkshauptmannschaften beteiligt. Weitere Informationen auf der Website der EU-Vertretung in Österreich unter http://europa.eu.int/austria/uebersicht.htm#Kommunikationspolitik  

Hinweis für alle Städte und Gemeinden: Anfang November starten die Qualifikations-Seminare für Verantwortungsträger, Funktionäre, Mitarbeiter und Interessenten aus allen steirischen Gemeinden, bei denen im Rahmen des Projektes „EUGEM - EUropaGEMeinde“ an zwei Seminartagen fundiertes Wissen zu EU-Themen geboten wird. Die Gemeindeämter erhalten eine Verständigung und Anmeldeformulare. Die Teilnahme ist gratis, da die Europäische Union und das Land Steiermark die Finanzierung übernehmen. Mehr unter www.eugem.steiermark.at

Auf großes Interesse stieß am vergangenen Montag in der Grazer Burg der erste „FAIRTRADE-Tag des Landes Steiermark“, der im Auftrag des ressortverantwortlichen Landesrates DDr. Gerald Schöpfer Rahmen der steirischen Entwicklungszusammenarbeit organisiert worden war. So nutzten einerseits etliche Landesbedienstete und rund 250 Schüler die Präsentation in Burghof zu umfassenden Informationen über den „Fairen Handel“ als effiziente Hilfe für Entwicklungsregionen. Andererseits statteten auch Regierungsmitglieder wie Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Voves, Soziallandesrat Dr. Kurt Flecker und Gesundheitslandesrat Mag. Wolfgang Erlitz nach der turnusmäßigen Regierungssitzung der Ausstellung einen Besuch ab, um Projekte aus der Entwicklungszusammenarbeit zu besichtigen, die etliche nichtstaatliche Organisationen (NGOs) mit Unterstützung des Landes Steiermark durchführen. Mehr unter www.fairtrade.steiermark.at

Eine hochrangige Delegation aus sieben polnischen Wojewodschaften schloss am Donnerstag eine viertägige Erkundungsreise durch die Steiermark ab, bei der so genannte "Best Practice-Beispiele" unter EU-Projekten besichtigt wurden. Der Delegation gehörten Spitzenbeamte wie der Leiter des Marschall-Amtes - seine Aufgaben entsprechen jenem eines Landesamtsdirektors - sowie Abteilungsleiter aus den Bereichen Regionalentwicklung, Umweltschutz und EU-Förderungen an. Sie hatten die Steiermark als Ziel ihrer Studienreise vor allem deshalb gewählt, weil unser Bundesland als Musterbeispiel für eine effiziente Umsetzung von EU-Zielen wie Umstrukturierung alter Industriegebiete, Entwicklung des ländlichen Raumes oder interregionale Zusammenarbeit gilt.
Mehr unter www.europa.steiermark.at/


Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 1E - Europa und Aussenbeziehungen
Office of the Regional Government of Styria
Department 1E - European Affairs and External Relations

A-8011 Graz - Nikolaiplatz 3/3
Tel.: +43 316 877-3802 - Fax: +43 316 877-3629
E-Mail: fa1e@stmk.gv.at
Internet: http://europa.steiermark.at

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