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Europa-Infoletter 2006 / 03. Woche

Europa-Infoletter Woche 03 / 2006

Die Europäische Kommission hat zur Eurobarometer-Umfrage vom vergangenen Herbst erstmals Einzelheiten aus den österreichischen Bundesländern auswerten lassen. Dabei zeigte sich, dass in jenen Bundesländern, wo Landtagswahlen stattgefunden haben, das Vertrauen in die EU nur unterdurchschnittlich ausgeprägt ist.
Mehr unter www.europa.steiermark.at/cms/beitrag/10209349/3867205/

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Informationsprojekte, die in der Steiermark im vergangenen Jahr gestartet wurden und nun zu greifen beginnen. So hat in der vergangenen Woche die Marktgemeinde Stallhofen als erste Kommune im Rahmen des Projektes „EUGEM – EUropaGEMeinde“ ihre Europa-Informationstätigkeit aufgenommen. Das Ziel: EU-Fachwissen wird auch in Gemeinde-Ämtern angeboten, denen die Bürger weiterhin das größte Vertrauen entgegenbringen. Die Europäische Union ist ein wichtiges Friedensprojekt, die Steirerinnen und Steirer haben Anspruch auf solide Information", erklärte Landeshauptmann Mag. Franz Voves, der sowohl für Gemeinden als auch für das Europaressort die Verantwortung trägt. Mehr unter www.europa.steiermark.at

Eine Delegation aus Lodz, einer der Partnerregionen des Landes Steiermark in Polen, besuchte am Wochenende die Steiermark, um sich über die steirischen Thermen zu informieren. Landeshauptmann Mag. Franz Voves erläuterte seinem „Amtskollegen“ Marschall Stanislaw Witaszczyk als Delegatiosnleiter die stark gewachsene touristische Bedeutung von Wellness-Thermen, die in der Steiermark für jährlich rund zwei Millionen Gästenächtigungen sorgen. Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser empfing die Delegation und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit von Regionen in einem gemeinsamen Europa, bevor die Delegation die Thermen Loipersdorf und Blumau besuchte. Der Hintergrund: Mit steirischem Thermen Know how könnte demnächst eine Machbarkeitsstudie für die Nutzung von Geothermie-Vorkommen in der Woiwodschaft Lodz erstellt werden.
Mehr unter www.europa.steiermark.at

Vom Kindergarten als Bildungseinrichtung bis zum standardisierten europaweit gültigen Hochschuldiplom spannte sich der Bogen der Themen bei der letzten Diskussionsveranstaltung des Winter-Semesters im Rahmen der Südosteuropa Akademie Graz im Hotel Wiesler, wo auch eine gemeinsame "Europaplattform" für alle Studien besprochen wurde. Mehr unter
www.europa.steiermark.at

Vladimír Špidla, Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit betonte in seiner Rede zum Thema Flexicurity beim Informellen Treffen aller EU-Sozialminister in Villach am 20. Januar 2006 in Villach, dass es Österreich bereits sehr gut gelungen sein, Arbeitsmarktflexibilität und soziale Sicherheit miteinander zu verbinden. Mehr unter
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/06/20

Die erste Ministerkonferenz zur Vorbereitung zukünftiger Hochgeschwindigkeitsseewege findet ab Dienstag in Laibach/Ljubljana (Slowenien) statt. Der Verkehr zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Jacques Barrot und der slowenische Verkehrsminister Janez Božič wollen dort mit Vertretern der Industrie, der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlamentes eine neue Initiative für transeuropäische Verkehrsnetze starten, um die durch den Lastkraftwagenverkehr beanspruchten europäischen Autobahnen durch den Seeverkehr zu entlasten.
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/65

Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des europaweiten Tierschutzes sind in einem neuen Aktionsplan dargelegt, der heute von der Kommission angenommen wurde und für einen Zeitraum von fünf Jahren gilt. Der Aktionsplan soll dafür sorgen, dass die Fragen des Tierschutzes in den kommenden Jahren bestmöglich in die EU-Politikbereiche und Beziehungen der EU zu Drittländern einbezogen werden. Zur Verwirklichung dieses Ziels wurden fünf Hauptaktionsbereiche für 2006–2010 festgelegt, und zwar: Verbesserung der Mindestnormen für den Schutz und das Wohlbefinden von Tieren; Förderung von Forschung und Alternativen zu Tierversuchen; Einführung einheitlicher Tierschutzindikatoren; bessere Information der Tierhalter/Tierbetreuer sowie der allgemeinen Öffentlichkeit über Fragen des Tierschutzes; Unterstützung internationaler Tierschutzinitiativen. Ausführliche Hintergrundinformationen finden sich in dem Aktionsplan, der beigefügten Folgenabschätzung und dem Arbeitspapier der Kommission sowie einem vorläufigen Zeitplan für die vorgesehenen Initiativen.
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/64

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 1E - Europa und Aussenbeziehungen
Office of the Regional Government of Styria
Department 1E - European Affairs and External Relations

A-8011 Graz - Nikolaiplatz 3/3
Tel.: +43 316 877-3802 - Fax: +43 316 877-803 802
E-Mail: fa1e@stmk.gv.at
Internet: http://europa.steiermark.at

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