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Südosteuropa-Akademie: Ökonomen sehen Zukunft im „Wirtschaftsraum Westbalkan“

Das Thema bot eine interessante Grundlage für die Diskussion am Podium ... 
Das Thema bot eine interessante Grundlage für die Diskussion am Podium ...
... und auch im Publikum. 
... und auch im Publikum.

Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass ein „Wirtschaftsraum Westbalkan“ mehr Bedeutung erlangen wird. Dies zeigte eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Südosteuropa-Akademie Graz, die von der Universität Graz gemeinsam dem Europaressort und dem Internationalisierungs-Center des Landes Steiermark am 11. Mai 2006 im Rahmen des „EuropeDirect Informationsnetzwerks“ durchgeführt wurde. Am Podium einerseits die Wissenschaftler Vinko Barić von der Universität Zagreb in Kroatien, der aus Bosnien stammende Ahmet Mehić von der Universität Paderborn sowie Rasto Ovin aus Maribor/Slowenien, andererseits als "Praktiker" der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Steiermark, Thomas Krautzer, und Günther Witamwas von der international besonders in Südosteuropa stark expandierenden Grawe-Versicherung. Als Moderator führte Peter Teibenbacher von der Karl Franzens Universität Graz durch den Abend.

Diese Podiumsdiskussion im Rahmen der Südosteuropa-Akademie Graz widmete sich der Fragestellung, inwieweit die Wirtschaft neben der Politik stabilisierende Wirkung auf die Entwicklung der Reformstaaten auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien ausüben kann. Der Kern der Fragestellung bestand vor allem darin, ob und wie es die Nachfolgestaaten in diesem Gebiet schaffen werden, wieder einen stark verflochtenen, nachbarschaftlichen Wirtschaftsraum zu bilden, zu ihrem Vorteil und zum Vorteil Europas.

Die fünf Diskutanten stellten zu Beginn in kurzen Statements ihre Standpunkte dar. Die Veranstaltung war gut besucht. Fragen aus dem Publikum betrafen vor allem die Wirtschaftsentwicklung und – außerhalb des EU-Mitglieds Slowenien - die Entwicklung der (wirtschaftlichen) Rechtssicherheit in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens.

Das deutliche Bekenntnis zu einer im größeren Nachbarschaftsraum („Wirtschaftsregion Südost“, „Wirtschaftsraum Westbalkan“) verflochtenen Wirtschaft stand am Ende der Veranstaltung

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