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Jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,5%

+ Industrieproduktion in der Eurozone - Programm TEMPUS - Unternehmenserfahrung - einheitliches Finanzierungsinstrument - eindeutige Regeln für Scheidungen

Die jährliche Inflationsrate der Eurozone lag im Juni 2006 bei 2,5%, und blieb damit gegenüber Mai unverändert. Die monatliche Inflationsrate betrug im Juni 2006 0,1%. Für die EU25 lag die jährliche Inflationsrate im Juni 2006 bei 2,4% und blieb damit gegenüber Mai unverändert. Diese Daten wurden von Eurostat am 17.7.2006 bekannt gegeben. Im Juni 2006 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Finnland und Polen (jeweils 1,5%), den Niederlanden und Österreich (jeweils 1,8%) gemessen, die höchsten in Lettland (6,3%) und der Slowakei (4,5%). Mehr dazu  hier.

Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg in der Eurozone im Mai 2006 im Vergleich zum April um 1,6%. Im April war sie um 0,7% gesunken, nachdem sie im März um 0,8% zugenommen hatte. Die Produktion der EU25 ist im Mai um 1,2% gestiegen, nach einem Rückgang von 0,2% in April und einem Anstieg von 0,6% im März. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Industrieproduktion im Mai 2006 in der Eurozone um 4,9% und in der EU25 um 4,7%. Diese Schätzungen veröffentlichte Eurostat am 17.7.2006. Mehr dazu  hier.

Das Programm TEMPUS unterstützt die Hochschulreform in den Nachbarländern der EU. Mit den TEMPUS- Kooperationsprojekten zwischen Universitäten und mit Strukturmaßnahmen fördert die EU die Modernisierung der Hochschulsysteme in ihren Nachbarländern. Die Europäische Kommission hat am 17.7.2006 grünes Licht für 110 neue TEMPUS- Kooperationsprojekte und 61 TEMPUS- Strukturmaßnahmen gegeben. Mehr dazu  hier.

Im Rahmen des Programms Unternehmenserfahrung,  das am 17.7. 2006 gestartet wurde, wird die EK alle ihre höheren Beamten der Generaldirektion Unternehmen und Industrie für eine Woche zum Arbeiten in ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) schicken. Dieses einzigartige Programm soll die Kenntnisse der 350 höheren Beamten der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Kommission über das Umfeld verbessern, in dem Unternehmen, insbesondere KMU, tätig sind. Mehr dazu  hier.

Auf Vorschlag der EK hat der Rat am 17.7.2006 eine Verordnung zur Einrichtung eines neuen Instruments als Heranführungshilfe IPA verabschiedet. Mit diesem einheitlichen Finanzierungsinstrument werden die Außenhilfen der EU während des Heranführungszeitraums vereinfacht und gestrafft. IPA wird ab 1. Januar 2007 an die Stelle der bisherigen fünf Instrumente treten. Unter das neue Instrument fallen alle EU-Heranführungsmaßnahmen sowohl für die Beitrittskandidaten als auch für weitere potenzielle Anwärter. Insgesamt beläuft sich der IPA-Finanzrahmen für die kommenden 7 Jahre auf 11 468 Milliarden Euro. Mehr dazu  hier.

Die EK hat am 17.7.2006 zwei Initiativen zugestimmt, mit denen eindeutige Regeln für Scheidungen eingeführt werden sollen, denn es gibt eine wachsende Zahl von Ehepaaren unterschiedlicher Nationalität und die  nicht in ihrem Herkunftsland leben. Es soll nun erleichtert werden, herauszufinden, welches Recht auf ihre Scheidung anwendbar ist, außerdem soll der Zugang zu den Gerichten in Scheidungsverfahren gesichert werden. Auch wird eine Konsultierung der Öffentlichkeit über anwendbares Recht, Rechtsprechung und Anerkennung in Fragen von Eigentumsrechten verheirateter und unverheirateter Paare in die Wege geleitet. Mehr dazu  hier.
 

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