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EU-Programm "Europa für Bürgerinnen"

Ab 2007: Europaweit Jährlich 30 Millionen Euro für Bürgerkontakte
Für das neue EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger" zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft werden insgesamt 214 Millionen Euro im Zeitraum 2007-2013 zur Verfügung gestellt. Ziel des Programms ist es u.a., Europa den Bürgern näher zu bringen und diesen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv am immer engeren Zusammenwachsen Europas zu beteiligen. Die Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen informierte in Workshops für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im November 2006 in Judenburg und Lannach über dieses Programm.

Das Programm trägt zu folgenden allgemeinen Zielen bei:
  • Bürgern die Möglichkeit zur Interaktion und zur Partizipation an einem "immer engeren Zusammenwachsen eines demokratischen und weltoffenen Europas geben, das geeint und reich in seiner kulturellen Vielfalt ist";
  • Verständnis für eine europäische Identität entwickeln, die auf gemeinsamen Werten, gemeinsamer Geschichte und gemeinsamer Kultur aufbaut;
  • bei den Bürgern Verständnis für die gemeinsame Verantwortung für die EU fördern;
  • das Verständnis der europäischen Bürger füreinander vergrößern, dabei die  kulturelle und sprachliche Vielfalt achten und fördern und zugleich zum interkulturellen Dialog beitragen.

Vier Aktionen
 
Die Programmziele werden mit Hilfe der folgender Aktionen verfolgt:

"Aktive Bürger für Europa" umfasst Städtepartnerschaften, Bürgerprojekte und flankierende Maßnahmen.

"Aktive Zivilgesellschaft in Europa" umfasst Förderung für Forschungseinrichtungen, die sich mit europäischen öffentlichen Politiken beschäftigen (Think-Tanks), für Organisationen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene sowie Unterstützung für Initiativen von Organisationen der Zivilgesellschaft.

"Gemeinsam für Europa" umfasst Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung, wie z.B. Gedenkfeiern, Preisverleihungen, künstlerische Veranstaltungen, europaweite Konferenzen; ferner Studien, Erhebungen und Meinungsumfragen sowie Informations- und Verbreitungsinstrumente.

"Aktive europäische Erinnerung" umfasst die Erhaltung der wichtigsten mit Deportationen in Verbindung stehenden Stätten und Gedenken an die Opfer. Diese  Aktion wurde vom Parlament in seiner ersten Lesung eingeführt und soll die Erinnerung an die von dem Nazi-Regime und dem stalinistischem Regime begangenen Verbrechen wach halten.

Mehr unter Externe Verknüpfung http://eacea.ec.europa.eu

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