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Unterstützungen für Städtepartnerschaften durch "Europa für Bürgerinnen und Bürger"

Großes Interesse sowohl in Judenburg ... 
Großes Interesse sowohl in Judenburg ...
... als auch in Lannach 
... als auch in Lannach

Hochrangige Vertreter der Europäischen Union informierten diese Woche bei Spezialveranstaltungen für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Judenburg und Lannach über neue Förderungsprogramme für Städtepartnerschaften. So stehen im neuen EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ab 2007 europaweit jährlich rund 30 Millionen Euro zur Verfügung, um Bürgerbegegnungen zu unterstützen. Wichtigste Voraussetzung: Es müssen wirklich die Menschen zusammenkommen und sich mit einem „Europa-Thema“ befassen, schilderte die zuständige Programm-Managerin Edith Genser von der EU-Kommission, die aus Brüssel angereist war.

Zwar haben etliche steirische Gemeinden bereits Partnerschaften aufgebaut, dennoch wurden die Förderungen nur wenig in Anspruch genommen. „Die Abwicklung wird einfacher“, versprach Genser, die sich als gebürtige Österreicherin auf Anträge aus ihrer Heimat freut. Sie stellte aber auch klar: „Wir finanzieren keine Ausflugsfahrten zu irgendwelchen Festen, es geht darum, dass man andere Länder kennen lernt, gemeinsam aktuelle Probleme löst und Erfahrungen austauscht!“ Außerdem könne die EU nur Zuschüsse beisteuern, keinesfalls aber die gesamten Kosten tragen, hob die Expertin vor den rund 50 Teilnehmern hervor.Absolut positives Musterbeispiel ist mit 20 internationalen Partnerschaften die Stadt Judenburg, unterstrich der Chef der Europaabteilung des Landes Steiermark, Hofrat Ludwig Rader. Aber auch kleinere Gemeinden, wie etwa Lannach, haben gezeigt, dass sie "Partnerschaften mit Leben erfüllen und den Menschen näher bringen können", sagte er. Gemeinsam mit dem Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, DI Karl-Georg Doutlik, hatte das Land im Rahmen des EuropeDirect-Informationsnetzwerkes den Workshop organisiert.

Ergebnisse der Veranstaltung: Auch kleine Gemeinden können von Partnerschaften profitieren. Da einige Gemeinden schon beim ersten Aufruf vor Ende Jänner einen Antrag einreichen wollen, sollen Anfang 2007 einige Projekte bei einem weiteren Workshop - eventuell in Weiz - besprochen werden.

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