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Ausbau der Zusammenarbeit Steiermark - Vojvodina

EU-Fragen im Mittelpunkt von Seminaren

Die Zusammenarbeit zwischen Regionen vor dem Hintergrund der Europäischen Nachbarschaftspolitik (v.l.n.r.): Serbien-Referent Josef Bauer (FA1E) mit dem Direktor der Abteilung für Europäische Integration in der Regierung der Vojvodina, Predrag Novikov, der Referentin Gabriella Haas und der Leiter der Fachabteilung Europa, Ludwig Rader. 
Die Zusammenarbeit zwischen Regionen vor dem Hintergrund der Europäischen Nachbarschaftspolitik (v.l.n.r.): Serbien-Referent Josef Bauer (FA1E) mit dem Direktor der Abteilung für Europäische Integration in der Regierung der Vojvodina, Predrag Novikov, der Referentin Gabriella Haas und der Leiter der Fachabteilung Europa, Ludwig Rader.

Die Zusammenarbeit der Steiermark mit der Vojvodina, der im Norden Serbiens liegenden autonomen Provinz, wird weiter vertieft. Dies wurde bei einem Treffen auf Beamten-Ebene in Graz angepeilt.

Predrag Novikov, Direktor der Abteilung für internationale Beziehungen der Selbstverwaltungregion der Vojwodina, und Hofrat Mag. Ludwig Rader, Leiter der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen des Landes Steiermark, diskutierten dazu einen Katalog von Maßnahmen vor, der die Partnerschaft des Bundeslandes Steiermark zur autonomen Provinz Vojwodina festigen soll: Für BürgermeisterInnen aus der Vojvodina wird im kommenden Jahr ein Partnerschaftsseminar in Graz organisiert, das die Vermittlung aller wichtigen Erfolgskriterien für transnationale Projekte auf kommunaler Ebene zum Inhalt haben wird.

Darüber hinaus soll der Schüler- und Studentenaustausch intensiviert werden. 70% der serbischen StudentInnen besitzen nicht einmal einen Reisepass; das heißt naturgemäß auch, dass sie ihr Heimatland noch nie verlassen haben.

Eine Einladung an Studierende des Johann Joseph Fux-Konservatoriums, in Novi Sad ein Klassik-Konzert zu geben, wurde von Professor Toni Maier begeistert angenommen. Es wird nun versucht, bereits im Februar ein Mozart-Klavierkonzert mit einem Violinkonzert und weiteren „Schmankerln“ zu ermöglichen.

Im Jänner wird in Novi Sad ein Seminar zu EU-Fragen stattfinden, das von ExpertInnen aus der Steiermark gestaltet wird. Im Gegenzug bieten die Partner aus Serbien an, alle Voraussetzungen zu schaffen, dass sich steirische Institutionen und Firmen in der Vojvodina präsentieren können.

Die Vojvodina bekundet ihr Interesse, sich an großen Grazer Messeveranstaltungen zu beteiligen.

Ein weiterer Schwerpunkt im nächsten Jahr bildet die Zusammenarbeit im EU-Projekt "Matriosca", wo - mit der Europaabteilung des Landes Steiermark als Lead-Partner - 14 Regionen an Modellen arbeiten, um die neuen EU-Förderungen für territoriale Zusammenarbeit optimal anzusprechen.

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