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Südosteuropa-Akademie: "Vergessenes oder verdrängtes Erbe?" am 11.1.2007

Der Beitrag des Südostens zur europäischen Zivilisation

Eine Veranstaltung im Rahmen des EuropeDirect Informationsnetzwerkes des Landes Steiermark

Die Länder des europäischen Südostens erscheinen aus der Sicht der EU meist nur als Peripherie, die man vielleicht wahr- aber soundso oft nicht ernst nimmt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass über die Jahrhunderte aus jenem Großraum eine Fülle ideeller, materieller, institutioneller und personeller Impulse ausgegangen ist, von denen Europa als Ganzes zum Teil immer noch lebt, ohne sich der Herkunft dieser „Hilfe“ immer bewusst zu sein.

Daher erscheint es notwendig, die Integration Europas nicht nur unter dem Blickwinkel der Ausweitung Richtung Südosten zu begreifen, sondern auch, dass so Manches am Kontinent gar nicht denkbar wäre, wenn es nicht immer wieder Elemente oder Anstöße gegeben hätte, die auf den Südosten zurückgehen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Sichtweise des „europäischen“ Publimus Zufall ist (überforderte ungebildete Informationsgesellschaft) oder vielleicht System hat, um damit die Überlegenheit des Westens immer von neuem zu dokumentieren.

 

Moderation:  

  • Harald Heppner, Karl Franzens-Universität Graz


Am Podium:  

  • Heribert Aigner, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde der Karl Franzens-Universität Graz
  • Johannes Koder, Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien
  • Gabriella Schubert, Institut für Slawistik an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Markus Köhbach, Institut für Orientalistik der Universität Wien
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