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Workshop "Städtepartnerschaften konkret": Großes Interesse für Erneuerbare Energien und Umweltschutz

Seit Beginn des Bestandes der EU wurde von der Europäischen Kommission vor allem der Austausch unter den europäischen Städten und Gemeinden gefördert. So genannte Städtepartnerschaften, die natürlich auch die Gemeinden umfassen (das englische Wort Town bezeichnet beide Typen) wurden durchgeführt. Für die nächsten 7 Jahre, die neue Förderperiode, wurden - wie in allen Themen­bereichen- neue Programme erarbeitet. Mit dem neuen Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ wird die EU über Instrumente verfügen, mit denen sie eine aktive europäische Bürgerschaft fördern kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bürgerinnen und Bürger: Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Verantwortung als europäische Bürger uneingeschränkt wahrzunehmen. Gemeinsam mit den Interessenvertretungen werden sie in den einzelnen Ländern zur Zusammenarbeit aufgerufen: Sie sollen sich treffen, gemeinsam handeln und ihre eigenen Ideen in einem Europa entwickeln, das über nationale Konzepte hinausgeht und die bestehende Vielfalt respektiert. Klar ist das Ziel: Durch interkulturellen Austausch erfahren wir mehr über die anderen europäischen Länder, ihre Kultur und Geschichte.

 

Im Mittelpunkt dieser Informationsveranstaltung des Landes Steiermark, FA1E Europa und Außenbeziehungen, FA für Gemeinden, des EuropeDirect- Netzwerk Steiermark, gemeinsam mit dem  Städte- und Gemeindebundes stand daher die konkrete Umsetzung der möglichen Städte-  und Gemeindepartnerschaften. Dr. Stefan Hoflehner (Städtebund) und Dr. Wenger (Gemeindebund) diskutierten am 25.1.2007 mit über 30 VertreterInnen steirischer Gemeinden auf Einladung von Bürgermeister Kienreich im Kulturhaus Weiz konkrete Partnerschaftsprojekte, die sie 2007 bei der Europäischen Union einreichen wollen. Dr. Georg Müllner, der nicht nur in der Auswahlkommission in Brüssel mitwirkt, sondern bereits viele Fachseminare abgehalten hat, hat dabei über die notwendigen Inhalte und Erfordernisse des EU-Antrags informiert. Neben Fragen zum Antragformular wurden aber auch die bereits angedachten inhaltlichen Schwerpunkte der Gemeinden vorgestellt, diese gehen vom Bereiche des Kulturaustauschs, über Energieschwerpunkte bis hin zu Jubiläumsveranstaltungen.

„Die Regionen haben ein Recht auf Qualität und Information“, betonte die Leiterin des EuropeDirect Netzwerks Steiermark, Dr. Heidi Zikulnig diesen Schwerpunkt der Fachabteilung 1E Europa und Außenbeziehungen. Daher wird bereits am 15.2.2007 von 9-13 Uhr im großen Saal der Landesbuchhaltung in Graz diese Reihe von Workshops fortgesetzt. An diesem Vormittag werden Thematische Netzwerke die sich zu wichtigen kommunalen Themen (wie etwa Abfallentsorgung, Immigrantenfrage, Gemeinde-Entwicklung und vieles mehr) bilden können und ebenfalls von der EU gefördert werden, beleuchtet.

 

Weitere Informationen

Dr. Heidi Zikulnig
Fachabteilung 1E Europa und Außenbeziehungen
Nikolaiplatz 3/ 3. Stock, 8020 Graz
Tel.:+43 (0) 316/ 877-2200 - Fax:+43 (0) 316/ 877-803802
Mobil: 43 (0) 676 8666 4227

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