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40 steirische "Powerfrauen" in Brüssel

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Die Steiermark präsentierte sich Mitte April in Brüssel als "Land der starken Frauen": Vierzig Powerfrauen der Initiative FrauenLeben, der Hausfrauenunion und von "Frau in der Wirtschaft" wurden vom steirischen Europaparlamentarier Univ. Prof. Dr. Reinhard Rack zu einer Informationsreise in die EU-Metropole eingeladen. "Das dicht gedrängte und hochkarätige Programm ermöglichte es den engagierten Damen aus der grünen Mark, tief in die europäischen Gefilde einzutauchen. Und dabei stellten sie mehr Fragen, als das für gewöhnlich meine Studenten tun", freute sich der Grazer Universitätsprofessor über das rege Interesse. Der Damenbesuch in Brüssel ist übrigens bereits zur Tradition geworden, ein Fixpunkt ist eine Informationsveranstaltung im Steiermark-Büro: Dieser "steirische Brauch" wird seit zehn Jahren gepflogen.

FrauenLeben ist eine Initiative der ehemaligen steirischen ÖVP-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic mit dem Ziel mehr Frauen in qualitative Funktionen, auch in die Politik, zu bringen. "Nur wer informiert ist, ist auch qualifiziert", lautet das Motto. FrauenLeben hat Informationen auch immer auf und von europäischer Ebene angeboten. Unter dem Leitsatz: 'Europa informieren - Europa vernetzen' schlossen sich in den letzten Jahren viele Powerfrauen der Initiative FrauenLeben an. "Aber auch immer mehr Männer wollten mitmachen und vor allem mit nach Brüssel reisen", so Rack, der sich in diesem Zusammenhang auch über die Anwesenheit von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon und dem steirischen Wirtschaftsbunddirektor Jakob Taibinger freute.

Auf dem Programm stand der Besuch des Steiermark-Hauses, wo der Leiter des steirischen EU-Verbindungsbüros, Erich Korzinek, über die immer wichtiger werdenden Aufgaben einer Ländervertretung in der EU referierte. Anschließend besuchte die Gruppe das Europäische Parlament und traf mit dem steirischen Europaparlamentarier Rack sowie ÖVP-Delegationsleiter Mag. Othmar Karas zu einem lebhaften Meinungsaustausch zusammen.

"Mit geht es darum, interessierten Menschen Informationen über Europa und die EU aus erster Hand zur Verfügung zu stellen. Das überaus rege Interesse der steirischen Frauen daran, wie die EU funktioniert und was wir alle zu einem noch besseren Funktionieren beitragen können, sollte für uns alle ein Ansporn sein: Ehrliche und transparente Europainformation vor Ort sollte für viel mehr Österreicherinnen und Österreicher möglich gemacht werden", forderte Rack. "Europa kann nur über die Köpfe in die Herzen der Menschen gelangen. Europainteresse kann und muss durch Information und Diskussion geweckt werden - und das ist nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männern möglich", sagte Rack abschließend.

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