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Alpen-Adria-Auszeichnung geht an die Steiermark

Sport-Professor Dr. Heinz Recla erhält Anerkennung für großartige Leistungen im Schulsport

Stolze SteirerInnen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria engagieren (v.l.n.r.): Mag Thomas Hirschböck (Sportabteilung) und Maria Elßer-Eibel (Alpen-Adria-Geschäftsstelle) mit dem Preisträger Prof. Dr. Heinz Recla und Landesamtsdirektor Gerhard Ofner 
Stolze SteirerInnen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria engagieren (v.l.n.r.): Mag Thomas Hirschböck (Sportabteilung) und Maria Elßer-Eibel (Alpen-Adria-Geschäftsstelle) mit dem Preisträger Prof. Dr. Heinz Recla und Landesamtsdirektor Gerhard Ofner

Pamhagen/Burgenland [21.11.2008] Die höchste Auszeichnung, die von der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria alle zwei Jahre verliehen wird, erging heuer an den Steirer Prof. Dr. Heinz Recla (67), der seit zwölf Jahren die Projektgruppe Schulsport geleitet hatte und durch zahlreiche Initiativen die Zusammenarbeit der Mitgliedsregionen gefördert wurde. Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl übergab am Donnerstagabend den Preis. "Heinz Recla ist es gelungen, die Projektgruppe zu einem Expertennetzwerk für Sportpädagogik und zu einer äußerst wertvollen Begegnungsplattform für junge Menschen im Alpen-Adria-Raum zu entwickeln", sagte Niessl in seiner Laudation.

Weiterer Preisträger ist der langjährigen Präsidenten des Komitats Baranya, der in den Jahren 2005 und 2006 den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria geführt hatte und in dieser Zeit die Grundlagen für eine neue Zusammenarbeit auf Projekt-Ebene geschaffen und eine Organisationsreform durchgeführt hat.

Heute, Freitag, wird in einer Festsitzung der Regierungs-Chefs der Alpen-Adria-Regionen der 30jährige Bestand dieser Arbeitsgemeinschaft gewürdigt.

16.000 Kinder und Jugendliche für Alpen-Adria-Sport begeistert

Aus der Laudatio:

Sport und Leibeserziehung in der Steiermark sind untrennbar mit dem Namen Dr. Heinz Recla verbunden. Nach der Ablegung der Lehramts-Prüfung für Leibeserziehung und Mathematik im Jahr 1967 widmete sich der anerkannte Pädagoge sowohl theoretisch als auch praktisch dem Anliegen, den Jugendlichen Bewegung und Sport jeglicher Art näher zu bringen. Sein Interesse in Verbindung mit seiner Begabung für Organisation und Motivation befähigten ihn, andere für Sport zu begeistern, und neben seinem Engagement im schulischen Bereich nahm er aktiv an zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen teil bzw. war selbst Motor internationaler Aktivitäten.

So ist es auch der Initiative von Prof. Dr. Recla zu verdanken, dass im Rahmen der ARGE Alpen-Adria seit dem Jahr 1996 eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Schulsports besteht und die Projektgruppe Schule/Schulsport gegründet wurde, deren Vorsitzender er von Anbeginn war. Diese Projektgruppe nahm zunächst unter der Bezeichnung „ALPEN-ADRIA-BILDUNGSFORUM `Expertenplattform für Schule und Schulsport“ am 11./12. März 1996 in Graz AG Sport unterstellt war, jedoch ab 2001 aufgrund der enormen Ausweitung des Tätigkeitsfeldes in eine eigenständige Arbeitsgruppe übergeführt wurde.

Während der zwölfjährigen Vorsitzführung der Schule/SchulsportZusammenarbeit ist es Prof. Dr. Heinz Recla gelungen, mehr als 16.000 Kinder und Jugendliche aus nahezu allen Alpen-Adria-Regionen für die Teilnahme an den insgesamt sechs Alpen-Adria-Wintersportwochen sowie den fünf Sommersportwochen und den zehn Schulsporttagen zu begeistern. Über alle Sommer- und Wintersportwochen sowie über alle Schulsportfeste wurden ausführliche Videodokumentationen angefertigt und den teilnehmenden Schülern und Lehrern zur Verfügung gestellt.

All diesen Aktivitäten ist jeweils eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit den verantwortlichen Sportlehrern und Schulleitern in Seminaren und zahlreichen Arbeitssitzungen vorausgegangen, zumal jede Schulsportwoche auch einem speziellen Thema gewidmet war und neben dem sportlichen, Völker verbindenden auch einen bildungspolitischen Ansatz verfolgte. Das Jahr 2004 stand etwa ganz im Zeichen des „Europäischen Jahrs der Erziehung durch Sport“, wobei dabei besonders der pädagogische Wert von Bewegung und Sport behandelt wurde. Ebenso erfolgte auch eine fachliche Beteiligung an insgesamt fünf Alpen-Adria-Sportkonferenzen sowie die Mitveranstaltung von zwei Viruniaden.

Die Projektgruppe Schule/Schulsport entwickelte sich unter Vorsitz von Prof. Dr. Heinz Recla somit zu einem Expertennetzwerk für Sportpädagogik und zu einer äußerst wertvollen Begegnungsplattform für junge Menschen im Alpen-Adria-Raum. Obwohl Prof. Dr. Recla bereits am 31.12.2006 seine berufliche Laufbahn als Fachinspektor für Leibeserziehungen im Landesschulrat für Steiermark beendet hatte, erklärte er sich bereit, die Projektgruppe noch weitere eineinhalb Jahre bis zum 31.05.2008 zu leiten bzw. auch in Zukunft bei konkreten Alpen-Adria-Projekten aktiv mitzuwirken.

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