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TUNCONSTRUCT:

TU-Graz präsentierte innovatives Tunnelbauprojekt in Brüssel

Prof. Gernot Beer (links) und Prof. Reinhard Rack (rechts) mit seinen beiden Assistentin, Karin Bernhard und Katharina Strohmeier, sowie Mag. Manuela Fuchs (mitte) vom Steiermark-Büro © Land Steiermark
Prof. Gernot Beer (links) und Prof. Reinhard Rack (rechts) mit seinen beiden Assistentin, Karin Bernhard und Katharina Strohmeier, sowie Mag. Manuela Fuchs (mitte) vom Steiermark-Büro
© Land Steiermark
EU-Projekt TUNCONSTRUCT © TU Graz
EU-Projekt TUNCONSTRUCT
© TU Graz

Der Europaabgeordnete Prof. Reinhard Rack begrüßte Herrn Prof. Gernot Beer von der Technischen Universität Graz als Referenten eines Arbeitsfrühstücks zum Thema „Verbesserung in der Verkehrsinfrastruktur", welches interessiert von einigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments mitverfolgt wurde. Die TU-Graz koordiniert das EU-Projekt TUNCONSTRUCT mit 41 europäischen Forschungspartnern aus fast allen Mitgliedstaaten der EU. Ziel des Projekts ist es die Verkehrsinfrastruktur der EU durch die vermehrte Nutzung des unterirdischen Raums nachhaltig zu verbessern. Das ambitionierte Projekt befasst sich auch mit der Instandhaltung von Tunnels mittels Einsatz von Robotern. Dadurch müssen Tunnels nicht mehr aufgrund Sicherheitschecks bzw. Reparaturen gesperrt werden, was eine erhebliche Kosteneinsparung und Reduktion der Umweltverschmutzung bewirkt, da Staus vermieden werden können.

Weiters ist es die Zukunftsvision der Projektpartner, mit Hilfe einer wesentlichen Verringerung der Baukosten und der Bauzeit von unterirdischen Bauwerken, den städtischen Verkehr großteils in den Untergrund zu „verbannen", womit einerseits die, heute leider alltäglichen, Staus vermieden werden können und in einem weiteren Schritt auch die Luftqualität der europäischen Städte verbessert werden kann. Die Wichtigkeit dieses Unterfangens wurde von Herrn Prof. Beer hervorgehoben, da zum Beispiel in Graz die zulässigen Feinstaubgrenzen Anfang bis Mitte Jänner täglich überschritten wurden!

Dieses innovative Projekt hat den Tunnelbau auf die Forschungsagenda der EU gesetzt und es wurde mit einer Summe von EUR 14 Mio. von der Europäischen Union unterstützt.

 

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