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Mehr Info zu EU-Fördertöpfen für Gemeindepartnerschaften

ÖROK-Vertreter Andreas Maier: "Authentische Gespräche, keine Hochglanz-Prospekt-Diskussionen" 
ÖROK-Vertreter Andreas Maier: "Authentische Gespräche, keine Hochglanz-Prospekt-Diskussionen"
Fachlich versierte Verantwortliche aus weststeirischen Gemeinden im Telepark Bärnbach 
Fachlich versierte Verantwortliche aus weststeirischen Gemeinden im Telepark Bärnbach

Bärnbach (25.3.2009) - Rund 30 interessierte Gemeindevertreter aus dem Bezirk Voitsberg ergriffen heute die Möglichkeit, sich beim mittlerweile dritten Workshop zum EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger" im Bärnbacher Telepark wertvolle Tipps zu holen, wie sie für ihre bestehenden bzw. geplanten Städte- und Gemeindepartnerschaften Fördermittel aus EU-Töpfen lukrieren können. Im Anschluss gab Andreas Maier von der Österreichischen Raumordnungskonferenz Einblicke in das System der EU-Regionalpolitik in Österreich und erklärte in diesem Zusammenhang ausführlich den Aufgabenbereich der ÖROK.

In seiner Einleitung machte Stefan Hoflehner, Landesgeschäftsführer des steirischen Städtebundes, darauf aufmerksam, dass die Europäische Union keineswegs nur ihr eigenes Süppchen im fernen Brüssel koche, sondern auch ganz präsent in den Regionen sei. Schließlich beträfen gut drei Viertel aller von der EU erlassenen Gesetze die Gemeindeebene. Er gestand allerdings ein, dass gerade im Vorfeld der Europawahlen im Juni eine gewisse EU-Verdrossenheit festzustellen ist, die es unbedingt durch bessere Kommunikation der Gemeinschaftsidee auszumerzen gilt.

In diesem Bezug sei das EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007-2013" ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, gab Georg Müllner vom Verein Auxilium zu verstehen. Denn „Europa kann nur dann vollständig bei den Bürgern ankommen, wenn man ihnen die Chance verleiht, sich daran aktiv zu beteiligen." In routinierter Manier präsentierte Müllner dann die Fördermöglichkeiten für Transnationale Bürgerbegegnungen und die so genannten Thematischen Netzwerke, für deren Projekte die EU bis zu €150.000 an Fördermittel zuschießt. Sehr hilfreich war seine Step-by-step-Erklärung zur Antragstellung, da die Nicht- oder Fehlerfüllung von Formalkriterien auch zur Ablehnung des Antrags führen kann. Schließlich präsentierte Müllner noch ein neues praktisches Tool auf der Seite von European Twinning (www.twinning.org): Unter dem Feld „Find a Partner" haben Städte und Gemeinden die Möglichkeit, ihre zukünftigen „Twins" in einer virtuellen Partnerbörse anzupeilen.

Im Anschluss referierte Andreas Maier von der Österreichischen Raumordnungskonferenz über die EU-Regionalpolitik in Österreich sowie über die Rolle der ÖROK in diesem Bereich. Dabei erläuterte er das System der Implementierung und ging auf die Hintergründe und den Nutzen von EU-Regionalförderungen ein. Er ist auch der Auffassung, dass europäische Themen besser auf die regionale Ebene herunter gebrochen werden müssten, um bei den Bürgerinnen und Bürgern anzukommen: „Hochglanz-Prospekt-Diskussionen haben eine gewisse Sättigung erreicht, die Menschen wünschen sich authentische Auseinandersetzungen mit Europa." Im Rahmen der Präsentation lieferte er harte, aber auch erfreuliche Fakten. Von den knapp 1.5 Milliarden Euro Strukturfondsmitteln, die Österreich im Zeitraum 2007-2013 erhält, entfallen rund 555 Millionen Euro auf den EFRE-Anteil des Ziels "Regionale Wettbwerbsfähigkeit und Beschäftigung". Davon fließt mit 155 Millionen Euro der Löwenanteil in die Steiermark.

=> Externe Verknüpfung Präsentation Andreas Maier: EU-Regionalpolitik in Österreich

Weitere Termine:

Externe Verknüpfung www.gemeindepartnerschaften.steiermark.at

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