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Interesse aus Venezuela für die Steiermark

Antrittsbesuch des Botschafters in der Grazer Burg

Der Botschafter Venezuelas, S.E. Alí de Jesús Uzcategui Duque, mit Landeshauptmann Mag. Franz Voves (v.l.). © Land Steiermark - Landespressedienst/Leiß (Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei)
Der Botschafter Venezuelas, S.E. Alí de Jesús Uzcategui Duque, mit Landeshauptmann Mag. Franz Voves (v.l.).
© Land Steiermark - Landespressedienst/Leiß (Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei)

Graz, (18. Juni 2009).- Kontakte in Kultur, Medizin und Wirtschaft standen heute im Mittelpunkt eines Gesprächs von Landeshauptmann Mag. Franz Voves mit dem Botschafter der Bolivarischen Republik Venezuela, S.E. Alí de Jesús Uzcategui Duque, in die Grazer Burg. Der Botschafter, der im Vorjahr nach Wien entsandt worden war, hatte sich die Steiermark als Ziel für seinen ersten Bundesländer-Besuch in Österreich ausgewählt, zumal bereits gute Verbindungen bestehen, die er gerne ausbauen würde. Landeshauptmann Voves sagte zu, dass er sich für einen Ausbau in der Kultur und Wissenschaft einsetzen und auch das Internationalisierungs-Center Steiermark ICS damit befassen will. Interessant dabei: Venezuelas Exporte stammen zu rund 80 Prozent aus der Erdöl-Industrie, aus der Steiermark werden nicht nur von bekanten Industriebetrieben, sondern auch von kleinen Technologie-Unternehmen wie der Grazer Tieber GmbH Spezialprodukte wie Einrichtungen für die Produktion von Dieselmotoren oder Ziegelfabriken geliefert.

Schon vor dem Arbeitsgespräch bei Landeshauptmann Voves hatte Botschafter Uzcategui Duquevom in der Medizin-Universität Graz ein Arbeitsgespräch mit Rektor Dr. Josef Smolle geführt, um einen stärkeren Studentenaustausch zwischen der Grazer Medin-Universität und der Bolivarischen Universität von Caracas zu erörtern. Die Grazer Medizin-Universität verfügt im Rahmen der Global Marshal Plan Initiative bereits über Kontakte zu Venezuela. Darüber hinaus wurden vor sechs Jahren ausrangierte Geräte der Augenklinik "Dr. Felipe Siso" in Caracas zur Verfügung gestellt. Das Land Steiermark unterstützte damals das Projekt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Daraus erwuchs ein Netz von Stationen zur Bekämpfung des Grauen Stars, das auch durch Mittel der Aktion "Licht für die Welt" gefördert wurde. Auch die Technische Universität Graz führte einen Studentenaustausch und Projekte mit Partneruniversitäten in Venezuela durch.

=> Externe Verknüpfung Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Österreich

 

Graz, am 18. Juni 2009

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