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Niederschlesische IT-Experten studieren steirisches e-Government

Fact-Finding-Tour zu Landes-Standards und PALLAST

Auf großes Interesse der Gäste stieß die Einführung in steirische IT-Landestandards durch den Leiter der Fachabteilung Informationstechnik, Mag. Werner Thaller (rechts). © "europe direct Steiermark" - Christa Eisner
Auf großes Interesse der Gäste stieß die Einführung in steirische IT-Landestandards durch den Leiter der Fachabteilung Informationstechnik, Mag. Werner Thaller (rechts).
© "europe direct Steiermark" - Christa Eisner

Graz (24.02.2010) - Eine Gruppe hochrangier IT-Experten aus der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien besuchte dieser Tage die Steiermark, um einen Erfahrungsaustausch im Bereich von Einsatzmöglichkeiten des e-Governments in der Landesverwaltung sowie auch die Funktionsweise des ,,Papierlosen Landtag Steiermark - PALLAST'' zu studieren. Im Mittelpunkt der Fachgespräche standen Fragen bezüglich Datensicherheit, Bedienerfreundlichkeit und auch der Datenarchitektur. Der Besuch fand im Rahmen der Regions-Partnerschaft statt, die zwischen dem Land Steiermark und Niederschlesien besteht.

Am Beginn des Programm der IT-Fachleute stand quasi ein Crash-Kurs in steirische Landes-Standards. Der Leiter der Fachabteilung 1B Informationstechnik, Mag. Werner Thaller, erläuterte sowohl die Struktur der Landesverwaltung - mit den (Fach)-Abteilungen in Graz und dezentralen Dienststellen in der ganzen Steiermark - als auch den Aufbau der Netzwerke und Rechnersysteme sowie natürlich der wichtigsten Applikationen am Arbeitsplatz. Besonders interessiert zeigten sich die Gäste für die steirischen e-Government-Anwendungen, wo Bürger oder Unternehmen vom PC-Arbeitsplatz im Wohnzimmer oder am Schreibtisch aus rechtsgültige Eingaben in Behördenverfahren erledigen können.

Ebenso großes Interesse erweckte das System des "Papierlosen Landtag Steiermark - PALLAST", das seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode vor bald fünf Jahren im Dienst steht und (als wahrscheinlich weltweit erstes Workflow-System eines Regionalparlamentes) bereits e-Government-Auszeichnungen erhalten hat: Die Abgeordneten können dabei per Laptop und Autorisierungs-Stick Dokumente lesen, Anträge unterzeichnen und an Abstimmungen teilnehmen.

Im Rahmen der Partnerschaft mit Niederschlesien sollen weitere Projekte - auch mit Unterstützung der Europäischen Union - angestrebt werden, die einen Erfahrungsaustausch zum Thema Verwaltungsreform und Bürgernähe ermöglichen.

js

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