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Ein EU-Projekt "wie ein COMET"

Sieben Nationen bei der Abschlusskonferenz auf Schloss Retzhof

Petra Kampf (links), Projekt-Koordinatorin Michela Calabrese und Dr. Georg Müllner waren die Masterminds der Abschlusskonferenz. © europe direct Steiermark / JB
Petra Kampf (links), Projekt-Koordinatorin Michela Calabrese und Dr. Georg Müllner waren die Masterminds der Abschlusskonferenz.
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"André Heller" alias Oliver Hochkofler erläutert sehr tiefgründig, was kometenhafte Kommunikation sein kann. © europe direct Steiermark / JB
"André Heller" alias Oliver Hochkofler erläutert sehr tiefgründig, was kometenhafte Kommunikation sein kann.
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Am EU-Projekt "COMET" nahmen mehr als 40 TeilnehmerInnen aus sieben Nationen teil.  © europe direct Steiermark / JB
Am EU-Projekt "COMET" nahmen mehr als 40 TeilnehmerInnen aus sieben Nationen teil.
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(Schloss Retzhof, 23.9.2010) - Viele Lern-Institute bemühen sich, Bildung möglichst effizient zu vermitteln. Die einen machen das durchaus erfolgreich und verdienen auch die Bestnote, andere wiederum rangieren eher in der Kategorie „bemüht". Lernwillige Studenten aller Altersgruppen kennen dieses Phänomen, dass man zwar den Unterricht besucht, aber - es bleibt nicht wirklich etwas hängen. Oft wird dann die Lehrperson zum Prügelknaben, meist leidet der gute Ruf des Instituts, immer aber kommen die StudentInnen zum Handkuss.
In einem zwei Jahre dauernden Projekt setzten sich ExpertInnen aus sieben EU-Staaten daher mit dieser Thematik auseinander und gingen der Frage nach, welche Maßnahmen zu entwickeln wären, um solche Organisationen zu stärken. Heute berieten mehr als 40 ExpertInnen aus ganz Europa im Bildungshaus Schloss Retzhof die Ergebnisse dieses EU-kofinanzierten Grundtvig-Projektes mit dem Titel „COMET". Ein „COMET" jedenfalls, der künftig EU-weit die Szene der Bildungsmanager auszuleuchten hilft.
Verschiedene Trainingsprogramme - etwa zur Kommunikationsstrategie für Führungskräfte, zu Marketing für Wissensvermittler oder zu Networking und Teilnahme an EU-Projekten - wurden entwickelt und heute von Michela Calabrese, der aus Florenz stammenden Projekt-Koordinatorin, präsentiert.
Der Leiter des Bildungshauses, Hofrat Dr. Joachim Gruber, stellte ein Bekenntnis zum Qualitätsmanagement in den Mittelpunkt seines Referates: „Es macht aber nur dann Sinn, wenn alle MitarbeiterInnen wissen, was im QM-Handbuch steht!"
Prof. Doris Kiendl-Wendner, Vize-Rektorin der FH Joanneum und Leiterin der Abteilung für Internationales Management plauderte quasi aus der (Hoch-)Schule: Kompetenz-Vermittlung in allen Bereichen des internationalen Managements ist die Hauptaufgabe, wobei es für den Einzelnen stets darauf ankomme, den Brückenschlag von der Bildung auf höchster Ebene zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Und was ist das wichtigste Ergebnis? Es gehe am Ende eines Kommunikationsprozesses immer darum, betonte Kiendl-Wendner, das Vertrauen der (Projekt)-Partner zu gewinnen. Nur auf der Basis dieses Vertrauens seien Erfolge möglich.
Dass ein Workshop auch eine humorvolle Komponente haben kann, bewies Oliver Hochkofler, der als englisch parlierender Schneckerl Prohaska die TeilnehmerInnen ebenso zu Lachstürmen hinriss wie als Frank Stronach mit seinem Hang zum Megalithischen oder als genialer André Heller, der (selbstredend mit aller Laszivität) etwa die Wissenschaft der Komm-unikation durch eine solche der Geh-munikation ergänzt wissen wollte.
Organisiert wurde die Abschlusskonferenz von Petra Kampf, die Moderation übernahm in gewohnt professioneller Weise Dr. Georg Müllner, beide von E.N.T.E.R, dem "European Network for Transfer and Exploitation of EU Project Results". Für das EU-Informationsprojekt europedirect des Landes Steiermark stellt die Kooperation mit Multiplikatoren im Bildungsbereich einen wichtigen Aspekt der Kommunikationsarbeit dar.
 

Josef Bauer

Weiterführende Links: 

www.spi.pt/comet/
www.enter-network.eu
www.fh-joanneum.at  

 

 

 

 

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