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EU-Projekte in steirischen Gemeinden - richtig beantragen und umsetzen

Workshop „Städte- und Gemeindepartnerschaften"

Dr. Georg Müllner und Dr. Heidi Zikulnig führten kompetent wie immer durch den Workshop. © europe direct steiermark
Dr. Georg Müllner und Dr. Heidi Zikulnig führten kompetent wie immer durch den Workshop.
© europe direct steiermark

Die Information über EU-Programme, die für steirische Gemeinden von Relevanz sind, bildet einen der Schwerpunkte der Informationsarbeit von "europe direct Steiermark". Eines der bekanntesten Programme ist dabei das EU-Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger" mit der Förderung von Städte- und Gemeindepartnerschaftstreffen.

In Hinblick auf den nächsten Einreichtermin für EU-Unterstützungen am 1. Feber 2011 mit dem Veranstaltungszeitraum vom 1.6.2011 bis zum 28.2.2012 lud die Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen im Rahmen von europe direct Steiermark gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund zu einem Workshop am Donnerstag, 25.11.2010, nach Graz ein. Dr. Heidi Zikulnig, die das Steiermark-Netzwerk von Europe direct koordiniert und leitet, begrüßte die TeilnehmerInnen und wies daraufhin, dass gerede in schwierigen Zeiten die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen von Bedeutung sei. Dr. Georg Müllner erörtete mit den TeilnehmerInnen sowohl Themen, Chancen und Risken bei der Antragstellung als auch Fragen zum Ablauf.

Nach einer Übersicht über die Ziele, Inhalte und Themen des EU-Förderprogramms „Europa für Bürgerinnen und Bürger" wurde vor allem die Aktion „Aktive BürgerInnen für Europa" mit dem Schwerpunkt Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften (Gemeindepartnerschaften) behandelt. Müllner erklärte die Voraussetzungen für die Antragsstellung in diesem Programm und wies im Hinblick auf seine langjährige Tätigkeit als Projektevaluator der Europäischen Kommission auf Kardinalfehler in diesem Zusammenhang hin - ein wertvolles Praxiswissen für die ZuhörerInnen, so dass diese in Zukunft in steirischen Anträgen vermieden werden können. Ein sehr hilfreicher Beitrag für die Entstehung eines EU-Projektes waren auch Tipps wie eine Idee zu einem erfolgreichen Projekt werden kann.

Das EU-Förderprogramm für "Lebenslanges Lernen (LLL)", welches das breite Spektrum der Bildung vom Kindergarten bis zur SeniorInnenbildung abdeckt, erweckte ebenfalls das Interesse der TeilnehmerInnen. Es wurden die Programme Comenius-Schulbildung, Erasmus-Hochschulbildung, Leonardo da Vinci-Berufsaus- u. Weiterbildung und Grundtvig-Erwachsenenbildung erläutert. Einen äußerst interessanten Abschluss der Veranstaltung bildete die Präsentation des EU-Förderprogramms Daphne mit seinen Zielen

1) dem Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor jeglicher von Form von Gewalt
2) und die positive Beeinflussung von Gesundheitsschutz, Wohlbefinden und sozialem Zusammenhalt.

Die Veranstaltung ermöglichte den TeilnehmerInnen einen umfassenden Überblick über verschiedene für sie relevante EU-Förderprogramme und auch eine Step-by-step Erklärung wie erfolgreiche Antragsstellung aussehen könnte.


Silvia Millner

 

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