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Mit Erasmus schnuppern junge SteirerInnen internationales Uni-Flair

AbsolventInnen gehen als wichtige Informationsträger "back to school"

Dr. Heidi Zikulnig (ganz links) und Britta Breser (2.v.r.) sowie Magdalena Burtscher führten kompetent durch den Kick-off-Workshop zur ausbildung von Erasmus-ModeratorInnen. © europe direct Steiermark
Dr. Heidi Zikulnig (ganz links) und Britta Breser (2.v.r.) sowie Magdalena Burtscher führten kompetent durch den Kick-off-Workshop zur ausbildung von Erasmus-ModeratorInnen.
© europe direct Steiermark

Graz (25.11.2010) - Erasmus ist eines der best bekannten Studienprogramme; es besteht seit 1987, zählt mittlerweile weit mehr als zwei Millionen TeilnehmerInnen und stand heute im Mittelpunkt eines Workshops, den die Nationalagentur Lebenslanges Lernen gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) und europe direct Steiermark in Graz veranstaltete. Ziel: Absolventinnen dieses Programmes "back to school" zu bringen, wo sie der nachwachsenden Studentengeneration einen Einblick in die Möglichkeit von Auslandsstudien und deren Förderungen bieten werden.

Jedes Jahr gehen rund 5000 Studierende einer österreichischen Hochschule für mindestens drei, höchstens aber für 12 Erasmus-Monate ins Ausland. Ihr Nutzen? "Abgesehen von den oft persönlichkeitsprägenden Erlebnissen ergreifen die Jugendlichen die Chance", erläutert Magdalena Burtscher von der Nationalagentur, "sich als BürgerIn Europas zu fühlen. Sie können sich darüber hinaus mit Kompetenzen des internationalen Arbeitsmarktes ausrüsten. Weiters tragen sie nach ihrer Rückkehr dazu bei, die österreichischen Hochschulen internationaler und innovativer zu machen."

Britta Breser von der ÖGfE wies darauf hin, dass die EU auch SchülerInnen die Möglichkeit bietet, sich an ähnlichen Programmen zu beteiligen und so schon vor dem Studium Auslandserfahrung zu sammeln.

"Unser Bundesland profitiert österreichweit gesehen nach Wien am stärksten von diesem Programm", verweist europe-direct Steiermark-Chefin Heidi Zikulnig auf einen der Erfolge dieser EU-Maßnahme. Beliebteste Zielländer sind Spanien, Frankreich, England, Deutschland, Italien, Schweden und Finnland. Interessant ist auch, dass jährlich ungefähr gleich viele Studierende aus ganz Europa an eine österreichische Hochschule kommen wie es Erasmus-Studenten aus Österreich an europäischen Hochschulen gibt.

Mehr Infos:

www.erasmus.at

www.zukunfteuropa.at

Fragen können auch an backtoschool@oead.at gerichtet werden.

Studienaufenthalte und Praktika mit Erasmus sind in 33 europäischen Staaten möglich.

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