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Steiermark intensiviert die Kooperation mit Kujawien-Pommern

Landesrat Christian Buchmann (rechts) und Marschall Piotr Calbecki bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens © Land Steiermark / europe direct (honorarfrei)
Landesrat Christian Buchmann (rechts) und Marschall Piotr Calbecki bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens
© Land Steiermark / europe direct (honorarfrei)

Graz (23.03.2011). - Das Land Steiermark will die Zusammenarbeit mit seinen polnischen Büro-Nachbarn in Brüssel intensivieren. Heute, Mittwoch, unterzeichnete dazu der Landesrat für Wirtschaft, Europa und Kultur, Christian Buchmann, ein Abkommen mit der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern, deren EU-Verbindungsbüro in Brüssel gemeinsam mit dem Steiermark-Büro unter einem Dach im "Multiregionalen Haus" untergebracht ist. In dieser Zeit wurden bereits erfolgreiche EU-Projekte - etwa zum Thema "Überalterung in der Gesellschaft" - initiiert. "Die Regionen Europas müssen die großen Herausforderungen gemeinsam bewältigen", unterstrich Landesrat Buchmann. Dazu zähle einerseits die Umsetzung der EU-Strategie „Europa 2020", die auch Bereiche wie Bildung, Beschäftigung und Soziales betrifft. Dazu gehöre aber "vor allem auch, dass wir uns nicht als Konkurrenten betrachten sondern uns als europäische Partner gegenüber der globalen Konkurrenz behaupten." Marschall Piotr Calbecki, der mit einer Delegation aus Parlamentariern und Führungskräften der Verwaltung für drei Tage nach Graz kam, lobte die Steiermark. "Das ist eine Region, wo Innovation und Ideen einen guten Boden haben", hob er hervor. "Wir sind stolz, solche Partner zu haben."

Polen als Rekordhalter beim Wirtschaftswachstum trotz Krise

Wie Landesrat Buchmann erwähnte, hat sich Polen unter allen EU-Staaten durch seine neue Wirtschaftsdynamik profiliert. Diese übertraf 2009 sogar die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise, so dass es - als einziger Staat der Europäischen Union - ein positives Wachstum auswies (+1,7%). Die Region Kujawien-Pommern interessiert sich künftig speziell für Kooperationen betreffend Stärkefelder der steirischen Wirtschaft, wo es etwa um Solar- und Biogasprojekte sowie Abwasserentsorgung geht. Andererseits werden in den nächsten Tagen gemeinsame Anknüpfungspunkte in sozialen Themen - etwa Altenpflege - sowie auch mögliche Kulturprojekte und ein Erfahrungsaustausch im Bereich der Verkehrsinfrastruktur erörtert.


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