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Japan nach dem Beben: Wirtschaftskontakte zur Steiermark erwünscht

Botschafter Shigeo IWATANI bei Landeshauptmann Voves

Landeshauptmann Voves empfing heute den Botschafter Japans, S.E. Shigeo Iwatani. © EuropeDirect/Steiermark JB
Landeshauptmann Voves empfing heute den Botschafter Japans, S.E. Shigeo Iwatani.
© EuropeDirect/Steiermark JB
Botschafter Shigeo Iwatani und seine Frau Yuko interessierten sich sehr für die architektonischen Schönheiten der Grazer Altstadt. © JB
Botschafter Shigeo Iwatani und seine Frau Yuko interessierten sich sehr für die architektonischen Schönheiten der Grazer Altstadt.
© JB

Graz (20. Juni 2011) - Landeshauptmann Mag. Franz Voves empfing heute Nachmittag den Botschafter Japans in Österreich, Shigeo Iwatani. Gesprächsthema war u.a. die Erdbebenkatastrophe vom März dieses Jahres mit ihren dramatischen Folgen. 
Landeshauptmann Voves brachte gegenüber dem hohen Gast seine persönliche Anteilnahme und die der steirischen Bevölkerung zum Ausdruck. Es sei bewundernswert, wie großartig die japanische Bevölkerung mit den Nachwirkungen umgehe.

Der Botschafter dankte unter anderem auch für die Spendenbereitschaft der österreichischen Bevölkerung und erläuterte, dass sein Land vor einer der größten Herausforderungen in seiner Geschichte stünde. Der Wiederaufbau in der von Beben und Tsunami am stärksten heimgesuchten Region Tohoku sei mit großem Elan angelaufen.

Seitens der japanischen Wirtschaft besteht großes Interesse in Österreich zu investieren. Landeshauptmann Voves griff das gerne auf und kündigte an, dies mit Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und dem Internationalisierungscenter Steiermark  zu besprechen. Der Botschafter erklärte sich dazu bereit, in Kürze japanische Unternehmensvertreter mit Repräsentanten der steirischen Wirtschaft in Wien in Verbindung zu bringen.

Die Wirtschaftsbeziehungen der Steiermark zu Japan sind vielfältig und spiegeln sich unter anderem in Niederlassungen steirischer Unternehmen wie der AVL, der Anton Paar AG und der Andritz AG in Tokyo wieder.

Mit dem Schloss Eggenberg hat die Steiermark einen besonders attraktiven Anknüpfungspunkt zur alten japanischen Geschichte, wurden doch vor wenigen Jahren die ältesten Darstellungen der Stadt Osaka auf einem Paravent entdeckt. "Schlossherrin" Dr. Barbara Kaiser präsentierte dem Botschafter und seiner Gattin Yuko Iwatani diesen kulturhistorisch wertvollen Schatz. Resümee des Gastes aus dem Reich der aufgehenden Sonne: „Wir kommen gerne wieder, Graz und die Steiermark haben viel Schönes zu bieten." 

Der Botschafter zeigte sich auch beeindruckt von dem lebendigen kulturellen Leben in der Steiermark und ihrer Hauptstadt. Er sei ein großer Freund von Chormusik und zeigte sich mit besonderem Interesse dankbar für den Hinweis des Landeshauptmannes, dass Mitte Juli in Graz die Jugendchorweltmeisterschaft stattfindet.
 

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