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Europarat unterstützt Sprachlehrende

Graz als europäische Drehscheibe für Sprachen - Konferenz in Graz

Sektionschef Faulhammer, Sektionschef Nekula, Landesrat Buchmann, Frau Ólafsdóttir vom Europarat, ECML-Chef Martyniuk, Susanna Slivensky und Sprachenzentrums-Chefin Newby.  © EuropeDirect Steiermark / Helena Aigner
Sektionschef Faulhammer, Sektionschef Nekula, Landesrat Buchmann, Frau Ólafsdóttir vom Europarat, ECML-Chef Martyniuk, Susanna Slivensky und Sprachenzentrums-Chefin Newby.
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Landesrat Dr. Buchmann: Sprache als Motor der Integration. © EuropeDirect Steiermark / Helena Aigner
Landesrat Dr. Buchmann: Sprache als Motor der Integration.
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Sprachlehrende standen im Focus der Veranstaltung. © EuropeDirect Steiermark / Helena Aigner
Sprachlehrende standen im Focus der Veranstaltung.
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Sektionschef Faulhammer, Landesrat Buchmann, ECML-Vorstandsmitglied Zikulnig und Sektionschef Nekula. © EuropeDirect Steiermark / Helena Aigner
Sektionschef Faulhammer, Landesrat Buchmann, ECML-Vorstandsmitglied Zikulnig und Sektionschef Nekula.
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Graz (29. Sept. 2011) - Anlässlich des „Europäischen Tages der Sprache" fand die Abschlusskonferenz des Europäischen Fremdsprachenzentrum-Programms „Sprachlehrende in ihrer Rolle stärken" statt. Mehr als 200 Experten für Sprachenbildung aus ganz Europa und Kanada nahmen an dieser Veranstaltung auf der Grazer Universität teil. „Europa ist reich an Sprachen und Kulturen und so werden allein in Graz mehr als 150 Sprachen gesprochen", sagte Kultur- und Europalandesrat Dr. Christian Buchmann in seiner Eröffnungsrede und betonte, dass Graz stolz sein könne, mit dem EFSZ des Europarates eine internationale Einrichtung des beherbergen". Buchmann sieht die Wichtigkeit der Sprache als treibende Kraft der Integration.

Menschen unterschiedlichster sprachlicher, religiöser und ethnischer Herkunft müssen sich auf ihre kommunikativen und interkulturellen Kompetenzen verlassen können, damit ein friedliches Zusammenleben gewährleistet wird. Die 35 Mitgliedstaaten des EFSZ haben sich daher zum Ziel gesetzt, sprachliche und kulturelle Vielfalt zu fördern, um die Menschenrechte und den interkulturellen Dialog zu stärken und Konfliktsituationen zu verhindern. Der Zusammenhalt in der Gesellschaft wird durch die Förderung innovativer Ansätze, das Verbessern des Lehrens und Lernens, die Umsetzung politischer Strategien und die Kommunikation von Fachleuten und Entscheidungsträgern erreicht. Die Kernthemen der Veranstaltung drehten sich daher um die Fremdsprache als Arbeitssprache, eine gemeinsame Sprachenpolitik, die Ausbildung von Lehrkräften, die einen europaweit gleichen Level erreichen sollen und bilinguales Lernen in Schulen und der Erwachsenenbildung.

Graz begrüßt Initiativen für weitere bilinguale Schulen

Der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl lobte die Vielfalt des „Weltstädtchens" Graz: „Heimat ist dort, wo ich verstanden werde und verstehe", brachte er die Thematik auf den Punkt. Die Öffnung und das Interesse für andere Regionen und Kulturen sowie eine bilinguale Ausbildung seien von größter Bedeutung. Nagl begrüßte daher Initiativen zur Gründung weiterer bilingualer Schulen, wie etwa die GIBS (Graz International Bilingual School).

„Das Thema ist am Puls der Zeit" sagte der Generalsekretär des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Dr. Friedrich Faulhammer, der die Förderung der Rolle der Sprachlehrenden und eine Veränderung bei den Rahmenbedingungen Europas forderte, um aus einer kulturellen Vielfalt heraus Zusammenhalt zu gewinnen.

An der dreitägigen Konferenz wurden Publikationen von 23 Projekten präsentiert, die Bildungseinrichtungen bei der Förderung des Lehrens und Lernens unterstützen.
Das nächste Programm des EFSZ zum Thema „Lernen durch Sprache - ein Programm für inklusive, mehrsprachige und interkulturelle Bildung" fand allgemeinen Beifall. - Goodbye, au revoir, hasta la vista, arrivederci, näkemiin und auf Wiedersehen!

Helena Aigner

Nähere Infos unter: http://www.ecml.at/

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