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EuropeDirect Steiermark startet Lehrlingsoffensive

Berufsschüler sehen in der Europäischen Union Zukunftschancen

Die vierte Klasse der Landesberufsschule Graz 8. © EuropeDirect Stmk / JB
Die vierte Klasse der Landesberufsschule Graz 8.
© EuropeDirect Stmk / JB
Die "große Gruppe" mit ihrer Direktorin, Frau Mag. Oswald.  © EuropeDirect Stmk / JB
Die "große Gruppe" mit ihrer Direktorin, Frau Mag. Oswald.
© EuropeDirect Stmk / JB
Linksaußen: Martina Spreitzhofer, ganz rechts: Philipp Isak. Schüler der LBS Graz 8, die kurz vor dem Facharbeiterabschluss stehen.  © EuropeDirect Stmk / JB
Linksaußen: Martina Spreitzhofer, ganz rechts: Philipp Isak. Schüler der LBS Graz 8, die kurz vor dem Facharbeiterabschluss stehen.
© EuropeDirect Stmk / JB

Graz (7.11.2011) Wenige Tage, nachdem steirischen Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrern die Möglichkeit offeriert worden war, dass ein EuropeDirect-Team mit Lehrlingen in deren Schulen über Europa diskutieren könnte, fand am vergangenen Freitag die Premiere statt: Die Landesberufsschule Graz 8 unterrichtet Lehrlinge zahlreicher metallverarbeitender Berufe im europaweit vorbildlichen dualen System. Zwei Gruppen waren "angetreten", um den Ausführungen von Martina Spreitzhofer und Philipp Isak zu folgen. Die beiden Studenten fanden gleich den Draht zu den jungen Männern und so kamen kritische Punkte genauso zur Diskussion wie jene wertvollen Bereiche, die für die zukünftige berufliche Laufbahn jedes einzelnen Lehrlings von Bedeutung sein können: "Wie ist das, mit dem Arbeiten im Ausland", wollte ein angehender KFZ-Mechaniker wissen. Wichtig sei natürlich die Bereitschaft, die Sprachkenntnisse zu vertiefen. Eine Anerkennung von Zeugnissen sei aber ebenso kein Problem mehr wie das Arbeiten im EU-Ausland an sich.

Nun, es lag natürlich auf der Hand, dass auch "Griechenland" zum Thema gemacht wurde. "Was können wir dafür, wenn die nicht wirtschaften können?", brachte einer der Jugendlichen seinen Ärger auf den Punkt. Nun, für besondere Fälle griff Josef Bauer in seinen persönlichen Erfahrungsschatz und erinnerte daran, dass auch Österreich - mit dem Marshall-Plan - einst aus dem finanziellen Chaos gezogen wurde. "Eine internationale Gemeinschaft", mahnte er, ist nicht nur dazu da, "um die angenehmen Seiten zu teilen": Wenn es dem Nachbarn schlecht geht, sollte man das a) erkennen und b) schlicht und einfach helfen. Freilich, wenn es solche Dimensionen annehme, wie jetzt mit Griechenland, gehe es auch darum, die Hilfe an genau festgelegte Kriterien zu knüpfen.

Die Direktorin der Schule, Frau BDn Dipl.-Päd. Mag.Sylvia Oswald und ihre Fachlehrerinnen und Lehrer haben jedenfalls gute Arbeit geleistet. Das Interesse der rund 40 jungen Männer an der Europäischen Union, war, wenn auch manchmal kritisch, ausgeprägt vorhanden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich junge Männer um ihre Zukunft Gedanken machen! Das europe Direct Team freut sich auf die nächste Einladung in eine Berufsschule.

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