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Für oder gegen die EU - eine hitzige Debatte

Eine vierte Klasse des Carnerigymnasiums Graz zu Besuch bei EuropeDirect Steiermark

Da ging es hoch her, als "EU-Gegner" und Befürworter aufeinander trafen. © Europe Direct Stmk
Da ging es hoch her, als "EU-Gegner" und Befürworter aufeinander trafen.
© Europe Direct Stmk
Voll coole Gegner machten den Befürwortern das Diskutieren schwer ... © Europe Direct Stmk
Voll coole Gegner machten den Befürwortern das Diskutieren schwer ...
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... um sich dann aber doch ganz friedlich dem Fotografen zu stellen. © Europe Direct Stmk
... um sich dann aber doch ganz friedlich dem Fotografen zu stellen.
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Da ist Know how gefragt ... Kooperation will gelernt sein! © Europe Direct Stmk
Da ist Know how gefragt ... Kooperation will gelernt sein!
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Viktoria Moser übernahm den eher juristischen Teil des Unterrichts, während sich ... © Europe Direct Stmk
Viktoria Moser übernahm den eher juristischen Teil des Unterrichts, während sich ...
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... Robert Lackner voll auf Geschichte und "G''schichtln" konzentrieren konnte. © Europe Direct Stmk
... Robert Lackner voll auf Geschichte und "G''schichtln" konzentrieren konnte.
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Graz (12. Jänner 2012) - Hochrote Köpfe, ein Argument jagt das andere – was spricht für und was spricht gegen die Europäische Union? 29 SchülerInnen des Carnerigymnasiums Graz waren gespalten. In einer hitzigen Debatte über das Für und Wider konnten etliche brennende und vor allem aktuelle Fragen zur EU – Stichwort Griechenland – während eines Vormittags mit dem EuropeDirect-Team aufgearbeitet werden.


29 Schülerinnen und Schüler und ihre zwei Lehrerinnen Julia Oswald und Magda Wagner ergeben 31 motivierte und EU-interessierte Zuhörer, die gleich zu Beginn mit dem Spiel „Der Countdown" begrüßt wurden. Die Anwesenden mussten mit geschlossenen Augen von 31 bis Null zählen. Wurde eine Zahl doppelt gesagt, hieß es wieder von vorne anfangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wußte man sich abzusprechen und siehe da, durch Konsens konnte die Aufgabe gelöst werden. Aber das sollte nicht die einzige plastische Erklärung zur notwendigen Zusammenarbeit unter den EU-27 an diesem Tag bleiben.
Nach dem Spiel entführte Robert Lackner - er ist Doktorand der Geschichte - die Zuhörer in die griechische Mythologie. Gebannt lauschten die SchülerInnen der Geschichte von Prinzessin Europa und konnten sich nur widerwillig Zeus als Stier vorstellen.
Aber dann ging es in medias res und zu den Institutionen der Europäischen Union. Beim Europäischen Parlament stieg die Juristin Viktoria Moser ein und brachte den Jugendlichen das Gesetzgebungsverfahren sowie die Zuständigkeiten der EU näher. In einer Fragerunde stellte sich heraus, dass die EU viele Sachen für den Einzelnen zum Vorteil regelt - man denke nur an die gesenkten Roaminggebühren beim Telefonieren mit dem Handy im Ausland. Aber auch generell waren die Schüler bestens vorbereitet und wussten auf nahezu alle Zwischenfragen der Referenten die richtige Antwort.
Anschließend wurde das Auditorium in zwei Lager - pro und contra EU - geteilt. In zwanzig Minuten mussten Argumente für den eigenen Standpunkt gefunden werden und es galt den Gegner zu überzeugen. In dieser kontroversiellen und durchaus lebhaften Debatte wurden brandaktuelle Themen aufs Tableau gebracht. Robert Lackner moderierte die Diskussion und konnte so manch heikles Thema klären.

Viktoria Moser

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