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Europa und die zwanzig steirischen Berufsschulen

Dichter Kalender für Lehrlinge behindert Auseinandersetzung mit der Europäischen Union

Manuela Fuchs erläuterte den Kurzvortrag für die Lehrlinge. © Europe Direct / Josef Bauer
Manuela Fuchs erläuterte den Kurzvortrag für die Lehrlinge.
© Europe Direct / Josef Bauer
Die Jugend genießt ein hohes Maß an Lebensqualität im schönen obersteirischen Murau © Europe Direct / Josef Bauer
Die Jugend genießt ein hohes Maß an Lebensqualität im schönen obersteirischen Murau
© Europe Direct / Josef Bauer

Graz/Murau (15. Mai 2012) -- Ein Tagesordnungspunkt der Konferenz der Direktorinnen und Direktoren der zwanzig steirischen Landesberufsschulen im obersteirischen Murau war Europa gewidmet. Genauer, der Vermittlung von Fakten zur Europäischen Union an die steirischen Lehrlinge, die sich im Rahmen dieses international nicht selbstverständlichen, aber vielfach geachteten, dualen Systems auf ihren Start in das Berufsleben vorbereiten. Nun, dieser Start muss nicht in Österreich erfolgen. Die Europäische Union bietet dazu im Rahmen der Niederlassungsfreiheit genau genommen 26 Alternativen.

Es gilt, die jungen Steirerinnen und Steirer mit den Möglichkeiten der Europäischen Union vertraut zu machen. Ein Team von EuropeDirect Steiermark, bestehend aus Manuela Fuchs und Josef Bauer, nahm daher gerne die Einladung des Landesschulrates an, den BerufsschulleiterInnen das Servicepaket der Europaabteilung zu erläutern.

  • Europe Direct kommt in die Schule und gestaltet eine oder mehr Unterrichtsstunden.
  • Europe direct bietet Information, telefonisch unter 0316 877 2200, persönlich im InfoPoint am Burgring 4 in Graz, und selbstverständlich im Internet (www.europa.steiermark.at).
  • Europe direct steht auch europaweit zur Verfügung (die Telefonnummer 00800 6 7 8 9 10 11 kann aus ganz Europa gewählt werden)
  • Europe Direct bietet auf Initiative von Landesrat Dr. Christian Buchmann auch Unterstützung bei Schüler- oder Lehrlingsreisen nach Brüssel, Straßburg und/oder Luxemburg.

Landesschulinspektor Dietmar Vollmann wies auf eine der Hürden hin, die nur schwer zu überwinden ist: Das dichte Programm , das Lehrlinge in den rund neun Wochen Berufsschule abwickeln müssen, lässt nicht viel Spielraum. "Es ist daher eine Herausforderung an Direktion und Lehrkörper, diesen Europaunterricht zu ermöglichen. 

Noch schwieriger wird es, wenn mehrtägige Exkursionen eingeplant werden sollen, wie etwa nach Brüssel. Nun, dass es geht, zeigt ein Abschlusslehrgang der Landesberufsschule Bad Gleichenberg, der Ende Juni Brüssel besuchen wird.

Bauer und Fuchs luden die Direktorinnen und Direktoren jedenfalls ein, von dem Angebot Gebrauch zu machen: "Die Wirtschaft fordert von den Lehrlingen ein hohes Maß an Mobilität ein. Daher ist es gut, wenn wir uns um jene Flexibilität bemühen, die den so wichtigen Informationstransfer ermöglicht!"

 

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