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Europatag an der Universität Graz

Zusammenarbeit mit Nachbarregionen wird entscheidend für die Zukunft

Auf großes Interesse stieß der Europatag an der Universität Graz. Im Bild: Rektor Alfred Gutschelhofer, LR Schöpfer sowie andere Diskussionsteilnehmer mit Alexander Ceh von der Hochschulliga für die Vereinten Nationen  
Auf großes Interesse stieß der Europatag an der Universität Graz. Im Bild: Rektor Alfred Gutschelhofer, LR Schöpfer sowie andere Diskussionsteilnehmer mit Alexander Ceh von der Hochschulliga für die Vereinten Nationen

Die Steiermark gehöre seit nunmehr rund zwei Jahrzehnten zu den Aufsteigerregionen Europas und habe die Chancen, die sich seit dem EU-Beitritt geboten haben, gut genützt. Dies erklärte Landesrat Univ.Prof. DDr. Gerald Schöpfer diese Woche bei dem "Europatag", an dem in der Aula der Karl Franzens-Universität Graz rund 400 Studenten teilnahmen. Gleichzeitig ergänzte Schöpfer: Europa dürfe kein "abstrakter Begriff" bleiben, es müsse - etwa durch die Kooperation mit Nachbarländern innerhalb der "Zukunftsregion" - viel mehr "gelebt werden". Als konkretes Beispiel forderten dazu sowohl der kroatische Botschafter in Österreich, Zoran Jasic, wie auch der steirische Unternehmer Hans Roth (Saubermacher) die Teilnehmer auf, ein Auslands-Studium nicht nur in westeuropäischen Ländern zu überlegen, sondern auch Slowenien, Italien, Ungarn oder andere Balkanländer ins Auge zu fassen. Dies sei ein Fundament, von dem die Qualität unserer Region in Europa in den nächsten Jahren abhängen werde.