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Französisches Interesse an steirischem e-Government

Papierloser Landtag „PALLAST“

"PALLAST"-Projektleiterin Mag. Gabriele Ostanek erläuterte einer französischen Delegation mit dem Vizepräsidenten des Departement de la Vienne, Denis Brunet (Mitte), die Vorteile des "Papierlosen Landtages Steiermark": Beschlüsse werden rascher, Unterschriften elektronisch einfacher und die Kopierkosten von jährlich 400.000 Euro werden entfallen. (Foto: FA1E) 
"PALLAST"-Projektleiterin Mag. Gabriele Ostanek erläuterte einer französischen Delegation mit dem Vizepräsidenten des Departement de la Vienne, Denis Brunet (Mitte), die Vorteile des "Papierlosen Landtages Steiermark": Beschlüsse werden rascher, Unterschriften elektronisch einfacher und die Kopierkosten von jährlich 400.000 Euro werden entfallen. (Foto: FA1E)

Graz.- Noch bevor der neugewählte Steiermärkische Landtag erstmals einberufen wird, stößt das Projekt „PALLAST“ (Papierloser Landtag Steiermark) auf internationales Interesse: Eine Delegation aus dem französischen Departement de la Vienne, das vor allem durch seinen Freizeit-, Bildungs- und Wissenschaftspark „Futoroscope“ in Poitiers bekannt ist, informierte sich darüber heute im Landtag. Anlass des Besuches ist der zehnjährige Bestand einer Partnerschaft zwischen der Steiermark und diesem Departement, bei der etliche gemeinsame Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturprojekte umgesetzt wurden, die diese Woche im Rahmen von „Frankreich-Tagen“ mit Theater- und Musikpräsentationen, einer Ausstellung und Schüler-Programmen ihren Höhepunkt hatten.

Der Vizepräsident des Generalrates des Departements, Denis Brunet, zeigte sich beeindruckt vom steirischen Pilotprojekt, das – wie er meinte – im Rahmen des von Poitiers initiierten Zukunftsnetzwerkes „Futuralia“ durchaus Chancen auf eine internationale Ausweitung hätte. Im „PALLAST“, der sich bei den letzten Tests vor der Landtagswahl hervorragend bewährt hat, werden künftig sämtliche Anträge, Einladungen, Gesetzesvorschläge, Begutachtungsverfahren und auch Landtagsbeschlüsse, anstatt wie bisher, in Papierform, nur mehr elektronisch unter den Abgeordneten, Klubs und Mitarbeitern verteilt. Das Projekt wurde im Rahmen des steirischen e-Governments vom Land Steiermark gemeinsam mit dem Grazer Software- und Systemhaus „Icomedias“ realisiert.

Mehr über Zehn Jahre Partnerschaft mit dem Departement de la Vienne finden Sie unter:  http://www.europa.steiermark.at/cms/beitrag/10186148/3082096/

Graz, am 7. Oktober 2005

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Johannes Steinbach unter Tel.: (0316) 877-4214  Fax: (0316) 877-3629  E-Mail: johannes.steinbach@stmk.gv.at zur Verfügung.

 

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