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Steiermark-Kontakte als Unterstützung für Rumänien am Weg in die Europäische Union

Botschafter-Besuch bei Landeshauptmann Mag. Franz Voves

v.l.n.r. Der rumänische Botschafter Univ.-Prof. DDr. Andrei Corbea-Hoisie im Gespräch mit Landeshauptmann Mag. Franz Voves. 
v.l.n.r. Der rumänische Botschafter Univ.-Prof. DDr. Andrei Corbea-Hoisie im Gespräch mit Landeshauptmann Mag. Franz Voves.

Graz. Mit Städte- und Gemeinde-Partnerschaften will die Steiermark Rumänien auf seinem Weg in die Europäische Union unterstützen. Dies regte Landeshauptmann Mag. Franz Voves in einem Gespräch mit dem rumänischen Botschafter Univ.-Prof. DDr. Andrei Corbea-Hoisie an, der zu einem Antrittsbesuch in die Grazer Burg kam. „Viele private Initiativen haben in den vergangenen 15 Jahren wertvolle Kontakte mit Rumänien aufgebaut, diese Erfahrungen können nun gut im Sinne eines ,Europa der Regionen’ genützt werden“, sagte Landeshauptmann Voves. Rumänien, das 2007 oder 2008 EU-Mitglied werden kann, zählt mit einem Wirtschaftswachstum von jährlich rund sechs Prozent zu den aufstrebensten Ländern Europas, Österreich ist auch dort Auslands-Investor Nummer 1. Weitere Anknüpfungspunkte zwischen der Steiermark und Rumänien bietet das Jahr 2007, in dem Rumänien bereits EU-Mitglied sein könnte: Die Stadt Sibiu/Hermannstadt wird – nach Graz 2003 - einerseits „Kulturhauptstadt Europas“, andererseits auch – zehn Jahre nach dem Treffen in Graz – der Veranstaltungsort der „3. Ökumenischen Versammlung“.

Den Städte- und Gemeindepartnerschaften misst die Europäische Union große Bedeutung bei. So startet nun ein neues Programm „Bürger/innen für Europa“, das Unterstützungen für den Erfahrungsaustausch auf kommunaler Ebene – etwa durch Seminare – oder auch für das Kennenlernen anderer Kulturen im Rahmen von Bürgerbegegnungen bietet. „In Rumänien hält man sehr viel von den Österreicherinnen und Österreichern, auch die deutsche Sprache zählt zu den beliebtesten Fremdsprachen“, betonte Botschafter Corbea-Hoisie, der vor seiner diplomatischen Laufbahn bereits als Germanist und Universitätsprofessor zahlreiche Initiativen zur Zusammenarbeit gesetzt hat.

Bereits jetzt bestehen Partnerschaften auf Gemeinde-Ebene zwischen Graz und Temesvar, Dobl und Cringeui, Fürstenfeld und Viesu de Jus, Kainach bei Voitsberg mit der Gemeinde Bautar sowie von Mureck mit der Gemeinde Lenauheim. Die Fachabteilung 1E Europa und Außenbeziehungen unterstützt den Aufbau solcher Partnerschaftsprojekte, die auch von der EU Finanzhilfen erhalten. Mehr Informationen dazu unter www.europa.steiermark.at

Graz, am 28. März 2006

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