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Europatag mit Staatsoperndirektor Holender

Prominenter Gast bei Festveranstaltung am Europatag im Grazer Kepler Gymnasium

Staatsoperndirektor Ioan Holender am Europatag im Grazer Bundesrealgymnasium Kepler. Foto: Landespressedienst 
Staatsoperndirektor Ioan Holender am Europatag im Grazer Bundesrealgymnasium Kepler. Foto: Landespressedienst

Graz.- „Europa ist ein ganz kleiner Teil der Welt, in dem wir versuchen, die anstehenden Probleme in einer Gemeinschaft zu lösen.“ Mit diesen Worten versuchte der Stargast der heutigen Festveranstaltung zum Europatag im Bundesrealgymnasium Kepler in Graz, der gebürtige Rumäne Ioan Holender, die Sicht auf und die Gewichtigkeit von Europa im Auge der Schüler zu relativieren. Dreisprachig aufgewachsen, mit 24 Jahren aus seiner Heimat geflüchtet und „hergekommen, um zu überleben und nicht um Karriere zu machen“ erzählte Holender den interessierten Schülerinnen und Schülern von seiner Jugendzeit, den geschichtlichen Ereignissen und Wirren nach dem zweiten Weltkrieg.

Das Bundesrealgymnasium Kepler zählt zu den im Europa-Bereich aktivsten Schulen der Steiermark. Für Direktor Mag. Dr. Albert Lorenz ist es vor allem ein Anliegen, die Schüler auf eine globalisierte Welt vorzubereiten: „Wir müssen die Jugendlichen lehren, offen auf Menschen anderer Kulturen zuzugehen.“ So wurden etliche Initiativen ergriffen, die über die von der EU geförderten Austauschprogramme weit hinausgehen. Landeshauptmann Mag. Franz Voves unterstützte im heurigen Frühjahr die „Europatage“ des BRG Kepler aus Mitteln des Europaressorts des Landes Steiermark, um Besuche von Gästen aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien zu ermöglichen. Diese Initiativen ergänzen die EU-Informationsprojekte des Landes „Europe Direct“ und „EUGEM – EUropaGEMeinde“.

Das Land Steiermark (Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen sowie das Landesjugendreferat) haben heuer zum Europatag eine Woche von Festveranstaltungen organisiert, die am Freitag, dem 5. Mai mit Europa-Festen für die Jugend in Graz am Karmeliterplatz (Infos, Action, Spannung wie Fassadenklettern etc.) sowie am Hauptplatz (Präsentation europäischer Musik- und Tanzgruppen) einen Höhepunkt fanden und am eigentlichen Europatag, dem heutigen 9. Mai, abgeschlossen werden.


Der Europatag

Der Europäische Rat - die Staats- und Regierungschefs haben 1985 auf ihrem Gipfeltreffen von Mailand beschlossen, den 9. Mai als „Europatag“ zu feiern, um damit an die Erklärung von Robert Schuman vom 9. Mai 1950 für ein in Frieden geeintes Europa zu erinnern. Im Entwurf des „EU-Verfassungsvertrages“ ist der Europatag – neben der Europafahne und der Europahymne – als eines der drei Symbole der Europäischen Union vorgesehen.

Graz, am 9. Mai 2006

(O-Ton zum Download)


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