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Kontakte im Sport und in der Wirtschaft

Russische Delegation zu Wirtschaftsgesprächen in der Steiermark

v.r.: Landeshauptmann Mag. Franz Voves mit dem Vizepremier und Finanzminister der Republik Baschkortostan, Ayrat Gaskarov, in den Räumlichkeiten der Grazer Burg. Foto: Europaabteilung; Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei. 
v.r.: Landeshauptmann Mag. Franz Voves mit dem Vizepremier und Finanzminister der Republik Baschkortostan, Ayrat Gaskarov, in den Räumlichkeiten der Grazer Burg. Foto: Europaabteilung; Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei.
 

Graz.- Bei den zwölften Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck spielte Landeshauptmann Mag. Franz Voves gegen die sowjetische Eishockey-Nationalmannschaft. Auch an einem vierzehntägigen Trainingsaufenthalt in Novosibirsk nahm der junge Franz Voves teil.
Heute, dreißig Jahre später, als Landeshauptmann der Steiermark, erhielt der ehemalige Eishockey-Crack eine Einladung zu einem Spiel der Mannschaft mit der er damals im Trainingslager trainierte, und die heute noch in der russischen Superliga spielt. Ausgesprochen hat die Einladung der Vizepremier und Finanzminister der Republik Baschkortostan, Ayrat Gaskarov.

Als Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe der "Gemischten Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit" zwischen Österreich und Russland, besuchte Gaskarov heute Vormittag Mag. Franz Voves in der Grazer Burg. Die "gemischte Kommission" ist das höchste und damit auch wichtigste Wirtschaftsforum zwischen Österreich und der russischen Föderation.

"Die Beziehungen zwischen Russland und der Steiermark sind sehr gut. Unsere Gäste haben gestern bereits einige steirische Betriebe besucht, darunter die Andritz AG, die Tondach Gleinstätten AG und die Josef Binder Maschinenbau GesmbH. Ein Besuch bei der AVL List steht heute noch auf dem Programm", betonte Gastgeber Voves.

Und das Engagement der steirischen Wirtschaft in Russland ist wirklich beachtlich: So eröffnete die Firma "Steirerobst" bereits im Juni 2005 ein Werk südlich von Moskau. Der Investitionswert betrug rund 20 Millionen Euro. Ende 2005 nahm dann die obersteirische Firma Egger ein Spanplattenwerk im Gebiet Iwanowo mit einem Investitionswert von über 100 Millionen Euro in Betrieb.

Generell gestalten sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Russland sehr positiv:

Die österreichischen Exporte nach Russland stiegen im Jahr 2005 um 21,2 Prozent auf 1,685 Milliarden Euro, die österreichischen Importe aus Russland erhöhten sich um 61,4 Prozent auf 2,265 Milliarden Euro. Unter den österreichischen Handelspartnern rangierte Russland im Jahr 2005 bei den Exporten an dreizehnter und bei den Importen an zehnter Stelle. Nach wie vor bestehen die österreichischen Importe aus Russland zu 85 Prozent aus Energieträgern wie Öl und Erdgas. Die österreichischen Exporte nach Russland setzen sich wie folgt zusammen: 40 Prozent Maschinen und Anlagen, 20 Prozent chemische Produkte und je 15 Prozent bearbeitete Waren und Fertigwaren.

Betreut wird die fünfköpfige Delegation - Ayrat Gaskarov, Vizepremier und Finanzminister der Republik Baschkortostan, Olga M. Reichert, ständige Vertretung der Republik Karelien, Dr. Anna A. Kukes vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Russischen Föderation, Dipl.-Ing. Vadim Pletnjov, offizieller Vertreter der Republik Baschkortostan in Österreich und Eleonora S. Razdorskaya, Generaldirektorin der Russischen-Europäischen Investitionsagentur in Moskau - vom Leiter der "Gemischten Kommission" Österreich-Russland, MMag. Dr. Johann Sachs.

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Mag. Markus Gruber unter Tel.: (0316) 877-4107 Fax: (0316) 877-3188  E-Mail: markus.gruber@stmk.gv.at zur Verfügung.
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