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LH Voves: Dank für besonnene Vorgangsweise bei Südsteirischer Weinstraße

„Diplomatische Verhandlungen“ Graz-Laibach wegen Straßensperre

Ein slowenischer Grundeigentümer - hier mit seiner Tochter auf von ihm aufgestellten Betontrögen - blockierte dieser Tage neuerlich zeitweise die Südsteirische Weinstraße und sorgte für einen Einsatz der slowenischen Polizei, die die Tröge entfernen ließ. 
Ein slowenischer Grundeigentümer - hier mit seiner Tochter auf von ihm aufgestellten Betontrögen - blockierte dieser Tage neuerlich zeitweise die Südsteirische Weinstraße und sorgte für einen Einsatz der slowenischen Polizei, die die Tröge entfernen ließ.

Graz.- Im Zusammenhang mit den neuerlichen kurzzeitigen Absperrungen der „Südsteirischen Weinstraße“ bei Berghausen durch einen slowenischen Grundeigentümer wies heute Landeshauptmann Mag. Franz Voves auf die seit Frühsommer laufenden Kontakte auf diplomatischer Ebene: Schon bei seinem Arbeitsbesuch im Juni „haben die Gesprächspartner in Slowenien das Problem sehr ernst genommen“, betonte er. Das Land Steiermark stand deshalb schon vor der Ankündigung einer neuerlichen Sperre in „gutem Kontakt“ mit den slowenischen Behörden, die in der vergangenen Woche auch über Verhandlungen in Laibach informiert hatten, wo man sich um eine Lösung bemühe. In einem Brief an seinen slowenischen Gesprächspartner, Regionalminister Ivan Žagar, sprach Voves heute seinen Dank für diese Schritte aus.

Voves geht davon aus, dass die besonnene Vorgangsweise aller beteiligten Stellen die Voraussetzung dafür war, dass man in Slowenien nun eine Lösung ausarbeiten könne, um den seit mehr als 80 Jahren bestehenden Status der Straße zu sichern. In seinem Schreiben nach Laibach wird neuerlich auf die „große Wichtigkeit“ dieser Straßenverbindung in der Gemeinde Berghausen hingewiesen, die von Pendlern, Schülern und natürlich auch Weinstraßenbesuchern genutzt wird. „Eine Sperre und damit die Unbenutzbarkeit könnte der Attraktivität der Weinstraße – und damit der Landwirtschaft und dem Tourismus in beiden Ländern – erheblichen Schaden zufügen“, heißt es. Landeshauptmann Voves gibt sich zuversichtlich: „Wir sind – ebenso wie die Regierung der Republik Slowenien– an Störungen des guten Verhältnisses in keiner Form interessiert!“

 

Graz, am 12. September 2006

 

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