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Das neue Polen in Europa

Buchpräsentation in den Räumlichkeiten des Grazer Landhauses

Die Herausgeber des neuen Polen-Buches, Merli und Wagner (vorne), umringt von Rader, Ortner, Schrittwieser, Halacinski und Barcz (von links). Foto: Fachabteilung 7B 
Die Herausgeber des neuen Polen-Buches, Merli und Wagner (vorne), umringt von Rader, Ortner, Schrittwieser, Halacinski und Barcz (von links). Foto: Fachabteilung 7B

Graz.- Seit den ersten freien Wahlen vor achtzehn Jahren hat sich die Republik Polen als dynamisches und innovatives Land präsentiert. Hand in Hand damit gingen tief greifende Reformen, die in den „alten" EU-Mitgliedsstaaten nur wenig bekannt sind und denen sich nun ein neues Buch mit dem Titel „Das neue Polen in Europa" (im Studien Verlag Innsbruck erschienen) widmet. Dieses Werk der beiden Herausgeber, Prof. Dr. Franz Merli und Prof. Dr. Gerhard Wagner,  bietet einen Überblick über die Veränderungen in Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei die Schwerpunkte auf die europäische Dimension und auf Perspektiven für die österreichisch-polnischen Beziehungen gelegt wurden.

Dieses Buch wurde Donnerstagabend (8.3.) auf Einladung des polnischen Gesandten Botschaftsrates in Österreich, Mag. Adam Halacinski, und des Präsidenten des Landtages Steiermark, LAbg. Siegfried Schrittwieser, in den Räumlichkeiten des Grazer Landhauses der steirischen Öffentlichkeit präsentiert -  Honorarkonsul Dr. Gerold Ortner begleitete diese Buchpräsentation ein, die vom Leiter der Fachabteilung (Europa und Außenbeziehungen), Mag. Ludwig Rader, moderiert wurde. Zum Buch sprachen neben den Herausgebern Wagner, Vorstandsmitglied des Institutes für den Donauraum Mitteleuropa in Wien und von 1989 bis 1994 österreichischer Botschafter in Warschau, und Merli, Jean Monnet-Professor für das Recht der europäischen Integration und Rechtsvergleichung unter besonderer Berücksichtigung Mittel- und Osteuropas an der Technischen Universität Dresden,  auch Prof. Dr. Jan Barcz, von 1995 bis 1999 polnischer Botschafter in Wien und hat derzeit einen Lehrstuhl für Europarecht an der Wirtschaftsuniversität in Warschau inne.

Der Inhalt dieses Buches, das zu einer differenzierteren Wahrnehmung des neuen Polen beiträgt, ist breit gestreut: Die Kapitel widmen sich der Außen-, Sicherheits-, Europa- und Nachbarschaftspolitik, weiters der Bürgergesellschaft und der politischen Kultur sowie der Regionalisierung und Regionalpolitik. Weitere Schwerpunkte bilden soziale Grundrechte, Verwaltungsgerichtsbarkeit, der Bürgerrechtsbeauftragte und der Schutz des Wettbewerbs ebenso wie Wirtschaft und Landwirtschaft nach dem EU-Beitritt oder Polen auf dem Weg zum Euro. Auch die Bereiche Bildungs- und Pensionsreform, Kirche und Politik, Geschichte und Geschichtspolitik sowie Theater, Literatur und Musik der Gegenwart finden sich in diesem interessanten und vielschichtigen Werk.

 

Graz, am 9. März 2007

 

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Josef Reinprecht unter Tel.: (0316) 877-4461, E-Mail: josef.reinprecht@stmk.gv.at zur Verfügung .

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