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Deutscher Botschafter zu Gast in der Grazer Burg

Gedankenaustausch mit einem erfahrenen Europapolitiker

Der deutsche Botschafter in Österreich, Dr. Gerd Westdickenburg, überreicht Landeshauptmann Mag. Franz Voves anlässlich seines Antrittsbesuches ein Präsent. Foto: Landespressedienst 
Der deutsche Botschafter in Österreich, Dr. Gerd Westdickenburg, überreicht Landeshauptmann Mag. Franz Voves anlässlich seines Antrittsbesuches ein Präsent. Foto: Landespressedienst

Die starke wirtschaftliche Verflechtung der Steiermark mit der Bundesrepublik Deutschland und die bosnische Annäherung an Europa standen im Mittelpunkt des Gesprächs anlässlich des heutigen (30. März) Antrittsbesuchs des deutschen Botschafters, Dr. Gerd Westdickenburg, bei Landeshauptmann Mag. Franz Voves in der Grazer Burg. Am Gespräch nahmen ebenfalls Honorarkonsul Dr. Wolfgang Leitner und der Leiter der Fachabteilung für Europa und Außenbeziehungen, Mag. Ludwig Rader, teil.

Landeshauptmann Voves, der am Vortag von einer Bosnienreise heimgekehrt war, betonte die Notwendigkeit verstärkter Bemühungen der EU in Südosteuropa: „Europa muss seine südöstliche Region auf dem Weg in eine gemeinsame europäische Zukunft mitnehmen." Auch für Botschafter Westdickenburg hat diese Region, insbesondere Bosnien, eine besondere Bedeutung: „Bosnien muss eine europäische Perspektive haben, nur so wird es seine Reformbemühungen weiter aufrecht erhalten", sagte Dr. Westdickenburg.

Der deutsche Botschafter hat als Europapolitiker in vielen Positionen Erfahrungen gesammelt: Nachdem er 1975 in das Auswärtige Amt eintrat, war er unter anderem von 1991 bis 1993 Pressesprecher der Nato, von 1993 bis 1998 Leiter des Ministerbüros des Auswärtigen Amtes und von 1998 bis 2002 Völkerrechtsberater sowie Chef der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes. Bevor er im September 2006 seinen Dienst als Botschafter in Österreich antrat, war er von 2002 bis 2006 Botschafter beim Heiligen Stuhl in Rom.

10.000 deutsche Staatsbürger bilden den größten Anteil der in der Steiermark lebenden Ausländer. Auch an den steirischen Universitäten ist der Anteil deutscher Studierender der Größte. Mit knapp 22 Prozent Anteil am gesamten steirischen Tourismus, das sind zwei Millionen Übernachtungen von 450.000 Gästen, stellen deutsche Staatsbürger auch hier das größte Kontingent. Dabei wird die Steiermark vor allem als bodenständige, naturbelassene Region geschätzt.

Mit einem der höchsten Anteile an Direktinvestitionen und als stärkster Tourismus-Partner ist die Bundesrepublik Deutschland der wichtigste Handelspartner der Steiermark

 

Graz, am 30. März 2007

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information  Rüdeger Frizberg unter Tel.: (0316) 877-2902  Fax: (0316) 877-3188  E-Mail: ruedeger.frizberg@stmk.gv.at zur Verfügung

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