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Japan und Steiermark auf Kooperationskurs

Besuch des japanischen Botschafters in der Steiermark von Erdbeben überschattet

Landeshauptmann Mag. Franz Voves mit dem Japanischen Botschafter in Österreich, Itaru Umezu, im Regierungssitzungszimmer der Grazer Burg. Foto: Landespressedienst 
Landeshauptmann Mag. Franz Voves mit dem Japanischen Botschafter in Österreich, Itaru Umezu, im Regierungssitzungszimmer der Grazer Burg. Foto: Landespressedienst
Graz.- Der gestrige (16. Juli 2007) Steiermark-Besuch von Japans Botschafter in Österreich, Itaru Umezu, war bereits seit längerem geplant und wurde leider von dem tragischen Erdbeben in Japan überschattet. Landeshauptmann Mag. Franz Voves erkundigte sich eingehend über die Situation vor Ort und das Ausmaß der Schäden, die das Erdbeben mit der Stärke 6,8 verursacht hatte.

Im Lauf der Gespräche berichtete Botschafter Umezu von den Vorbereitungen der Japanischen Botschaft für die 140-Jahr-Feierlichkeiten der Österreichisch-Japanischen Beziehungen im Jahr 2009. Die Kultur - im November vorigen Jahres war der Grazer Congress Schauplatz eines Japanischen Kulturfestivals mit Ausstellungen und Vorführungen traditioneller japanischer Handwerkskunst sowie einer Bühnenaufführung japanischer und österreichischer Künstler - spielt überhaupt eine große Rolle in den Beziehungen zu Japan, bestätigt Landeshauptmann Voves: „Kultur hilft uns, Gemeinsamkeiten zu finden und scheinbare Gegensätze zu überwinden."

Ebenfalls Inhalt der Gespräche war der Automobil- und Tourismusbereich:

So besteht im Rahmen des Automobil-Clusters bereits eine gute Zusammenarbeit steirischer Betriebe wie zum Beispiel der AVL-List mit der japanischen Auto-Industrie. Zahlreiche Initiativen im Bereich Biodiesel - die an der Börse notierte steirische Firma BDI verfügt über ein hohes Know-how bei der Aufbereitung von Speiseöl als Treibstoff - lassen auf weitere Kooperationen hoffen.

Im Tourismus geht man in der Steiermark auf die speziellen Bedürfnisse von japanischen Gästen - aufgrund ihres knappen Urlaubsanspruchs ist die Aufenthaltsdauer berufstätiger Japaner relativ kurz - besonders ein. Zudem wird ein Informations-Schwerpunkt erarbeitet, der sich mit Golf- und Thermenangeboten an „Long Stay Guests" - also vor allem die Zielgruppe der rüstigen japanischen Pensionisten - wendet.

 

Graz, am 17. Juli 2007

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Mag. Markus Gruber unter Tel.: (0316) 877-4107 Fax: (0316) 877-3188  E-Mail: markus.gruber@stmk.gv.at zur Verfügung

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