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Leichterer Zugang zu Förderungen für steirische Gemeinden

Kompass durch den EU-Förderdschungel:

v.l.n.r. Rader, Rosenberger, Dirnberger, Voves und Kühnel im Medienzentrum Steiermark  © Frankl
v.l.n.r. Rader, Rosenberger, Dirnberger, Voves und Kühnel im Medienzentrum Steiermark
© Frankl

Graz.- (4. Februar 2009) Heute Vormittag wurde im Medienzentrum Steiermark der „EU-Förderkompass" für Städte und Gemeinden vorgestellt, in dem 50 für Gemeinden besonders relevante Förderungen aus den rund 450 EU-Förderprogrammen zusammengefasst sind. "Der Förderkompass ist Teil des österreichweit einzigartigen Gemeinschaftsprojekts ´Städte- und Gemeindekooperationen und deren Fördermöglichkeiten´, bei dem das Land Steiermark, der Städtebund Steiermark und der Steiermärkische Gemeindebund an einem Strang ziehen, so Landeshauptmann Mag. Franz Voves, LAbg. Bgm. Erwin Dirnberger, Präsident des Steiermärkischen Gemeindebundes, und Bgm. Bernd Rosenberger, Vorsitzender des Österreichischen Städtebundes, Landesgruppe Steiermark, bei der heutigen Pressekonferenz, an der auch Mag. Richard Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, teilnahm.

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass unsere Gemeinden alle zur Verfügung stehenden Finanzierungsquellen nutzen. Ich bin sicher, dass dank diesem Projekt künftig noch mehr EU-Fördergelder in steirische Gemeinden fließen werden",  betont Gemeindereferent LH Voves. "Den Projektpartnern Gemeinde- und Städtebund gilt mein besonderer Dank, weil sie sich wirklich engagiert einbringen und als Meinungsmulitiplikatoren fungieren."

Aus dem Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung des Gemeindebundes, das von der EU aus dem Programm ´Europa für Bürgerinnen und Bürger´ als einziges in Österreich gefördert wird, werden auch acht Trainingsworkshops finanziert, bei denen sich die steirischen Bürgermeister in allen EU-Förderbelangen  fit machen können. Am ersten Workshop, der direkt nach der Pressekonferenz startete, nehmen 150 steirische Bürgermeister teil. 

"Die Unterstützung der EU mit 44.000 Euro - dies entspricht 80 Prozent des Projektvolumens - ermöglicht neben den Workshops und Fachseminaren auch den Aufbau eines speziellen Service-Angebots für Gemeinden, das sowohl Einzelberatungen bei der Planung konkreter Projekte als auch weitere Spezial-Informationen im Internet umfasst", ist Gemeindebund-Chef Erwin Dirnberger erfreut. Nach der heutigen Auftakt-Veranstaltung in Graz folgen bis zum Herbst 2009 sieben Workshops in Johnsdorf, Bärnbach, Liezen, Wagna, Unzmarkt, dem Bezirk Graz-Umgebung und dem Bezirk Bruck/Mur). 

Städtebundchef Bernd Rosenberger: "Das Projekt hat zwei Ziele: Einerseits sollen die Gemeinden motiviert werden, selbst EU-Projekte in Angriff zu nehmen und die für derartige Kooperationen von der EU bereit gestellten Fördermöglichkeiten verstärkt in Anspruch nehmen. Andererseits ermöglicht es - etwa durch den Auf- und Ausbau von Städte- und Gemeindepartnerschaften sowie Kooperationen - einen Erfahrungsaustausch mit Gemeinden aus anderen EU-Ländern. Der Aufbau sogenannter „thematischer Netzwerke" - etwa in Bereichen wie Nachhaltige Energie, Migrationsprobleme, Umweltschutz, Soziales, Altenbetreuung etc. - kann Fehlentwicklungen bzw. Fehlplanungen vermeiden." 

Bereits jetzt seien die Steirer beim an Land Ziehen von EU-Projekten überdurchschnittlich erfolgreich, lobte Richard Kühnel: "Beim EU-Programm ´Europa für Bürgerinnen und Bürger´ sind in den letzten beiden Jahren nicht nur alle eingereichten steirischen Projekte beschlossen, sondern auch viel mehr als in anderen Bundesländern eingereicht worden. In punkto Förderungen hat die Steiermark - bezogen auf die Einwohnerzahl - das Doppelte des Österreich-Durchschnitts erreicht."

Mag. Ludwig Rader, Leiter der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen: "Für Beratungen werden zusätzlich spezielle Beratungsstunden geboten. Vervollständigt wird das Programm durch eine eigene Externe Verknüpfung Website, auf der die Ergebnisse der Veranstaltungen veröffentlicht werden. Außerdem wird den Gemeinden so die Möglichkeit geboten, ihre eigenen Projekte vorzustellen und auf diesem Weg Partner zu suchen. Für hervorragende Projekte auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften werden im Herbst 2009 Preise vergeben."


Weitere Informationen im Internet unter Externe Verknüpfung www.gemeindepartnerschaften.steiermark.at bzw. im Externe Verknüpfung EU-Förderkompass.


Das Video zur Veranstaltung starten Sie hier: Externe Verknüpfung START (Format: wmv / Größe: 128 MB) 


Kontakt:

„europe direct" Info-Center Steiermark beim Grazer Burgtor
Presse-Betreuung: Johannes Steinbach, Tel. (0316) 877-2200, Mobil: 0676 8666 4214

Graz, am 4. Februar 2009

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