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Österreichischer Botschafter in Laibach in der Grazer Burg

Gespräche zur Nachbarschafts- und Europapolitik

Dr. Erwin Kubesch zu Besuch bei LH Mag. Franz Voves © Foto Landespressedienst; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Dr. Erwin Kubesch zu Besuch bei LH Mag. Franz Voves
© Foto Landespressedienst; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (30. September 2009) - Zu einem Arbeitsgespräch traf Dr. Erwin Kubesch, der im Juli dieses Jahres die Nachfolge von Dr. Valentin Inzko als österreichischer Botschafter in Laibach angetreten hat, Landeshauptmann Mag. Franz Voves heute in der Grazer Burg. LH Voves betonte den gemeinsamen Blick in die Zukunft: „Insbesondere die Öffnung der Schengen-Grenze hat ihren Beitrag dazu geleistet, dass wir Nachbarn noch mehr zusammenwachsen, die Geschichte bewältigen und an einem gemeinsamen Europa bauen." Das gemeinsame Europaprojekt stand sodann auch im Mittelpunkt des Treffens, an dem auch Dr. Heidi Körbler von der Abteilung Europa und Außenbeziehungen teilnahm. Kernthema war dabei, wie schon im Rahmen des ersten Amtsbesuches des slowenischen Botschafters Dr. Aleksander Gerzina vor zwei Wochen, die Weiterentwicklung des Adria-Alpen-Pannonia-Raumes. Bereits im Sommer hat LH Voves bezüglich der Weiterführung des Matriosca-Projektes (Matriosca follow up) mit der slowenischen Regionalministerin Zlata Plostajner Gespräche geführt.

Botschafter Kubeschs Unterstützung könnte zu einer rascheren Umsetzung der Matriosca-Strategien in Richtung „Großregion" beitragen. Durch seine Mithilfe könnte eine „Regions-Strategie" für den Alpen-Adria-Pannonia-Raum auf EU-Ebene forciert werden, die Grundlage für „Alpen-Adria-Programme" der EU bilden würde.

Landeshauptmann Voves kündigte darüber hinaus eine Intensivierung der steirisch-slowenischen Beziehungen an. So soll etwa ein Treffen mit den Mitgliedern der slowenischen Regierung entweder in Laibach oder in Graz organisiert werden. Präsentiert wurde unter anderem ein in Planung befindliches steirisch-slowenisches Projekt mit dem Ziel, Beamte in Bosnien-Herzegowina, eventuell unter Heranziehung von IPA-Mitteln (Instrument for Pre Accession), auszubilden. Eine bestimmte Anzahl von Beamten aus Sarajevo und Banja Luka soll dabei an Workshops, die sowohl in Laibach als auch in der Steiermark organisiert werden, teilnehmen können.

 

Graz, 30. September 2009

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