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Polens Wojwodschaft Lublin bestärkt Zusammenarbeit mit der Steiermark

Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre verlängert

Landtagspräsident Dr. Kurt Flecker (2.v.l) und Europa-Fachabteilungsleiter Mag. Ludwig Rader (links) unterzeichneten gemeinsam mit Marschall Krzysztof Grabczuk und Vizemarschall Sławomir Antoni Sosnowski die Verlängerung des Kooperationsvertrages und führten dann ... © Marschallamt Wojwodschaft Lublin / Damian Miechowicz
Landtagspräsident Dr. Kurt Flecker (2.v.l) und Europa-Fachabteilungsleiter Mag. Ludwig Rader (links) unterzeichneten gemeinsam mit Marschall Krzysztof Grabczuk und Vizemarschall Sławomir Antoni Sosnowski die Verlängerung des Kooperationsvertrages und führten dann ...
© Marschallamt Wojwodschaft Lublin / Damian Miechowicz
... gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft Fachgespräche über den Ausbau der Zusammenarbeit. © Landtag Steiermark / Heinrich Fischer
... gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft Fachgespräche über den Ausbau der Zusammenarbeit.
© Landtag Steiermark / Heinrich Fischer

Graz/Lublin (22.01.2010) - Im Zuge der Reise einer steirischen Delegation nach Polen wurde diese Woche die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Wojwodschaft Lublin und dem Land Steiermark für weitere fünf Jahre bekräftigt. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Landtagspräsident Dr. Kurt Flecker und Marschall Krzysztof Grabczuk in Lublin. Präsident Flecker unterstrich: "Ich freue mich, dass die Steiermark und Lublin mit diesem Vertrag ihre Absicht ausdrücken, weiterhin zum Wohle beider Seiten zusammenzuarbeiten. Hinter den vereinbarten Worten steht jedoch etwas noch viel Wichtigeres, nämlich dass wir Partnerschaft wollen und zur Freundschaft bereit sind!"

Die Vereinbarung über die Zusammenarbeit erstreckt sich vor allem auf die Gebiete Wirtschaft, Ökologie, Erneuerbare Energien, Infrastruktur, Tourismus, Agrotourismus, Sport, Forschung und Technologieentwicklung. Darüber hinaus sollen auch Aktivitäten zur Unterstützung anderer Bereichen unternommen werden, die die Landwirtschaft, Entwicklung von ländlichen Gebieten, Kultur, Bildung, Gesundheit sowie die Zusammenarbeit auf der Ebene der Regionalverwaltung untereinander sowie auch mit Städten und Gemeinden umfassen.

Ausdrücklich sieht das Abkommen vor, dass künftig gemeinsame Projekte im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETC), dem 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung (FP7), dem Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) und anderer EU-Programme erarbeitet sowie implementiert werden. Darüber hinaus sollen weiterhin jährlich mindestens ein gemeinsames Symposium abgehalten und Unternehmen gegenseitig bei der Partnersuche unterstützt werden.

Der Delegation unter Führung Fleckers gehörten neben Landtagsdirektor Dr. Heinz Drobesch und Europa-Fachabteilungsleiter Mag. Ludwig Rader auch Fachleute aus dem Internationalisierungs-Center Steiermark (ICS) an, das im Rahmen der "Regionalen Internationalisierung Steiermark" die Partnerschaften mit sieben polnischen Wojwodschaften betreut. Unterstützt wurde die Delegation auch vom österreichischen Außenhandelsdelegierten aus Warschau, Dr. Ernst Kopp. Erfreulich: Schon im Zuge des dreitägigen Programmes der Expertengruppe, das den Besuch von Flugzeugwerken genauso wie von Museen und vom Philharmonischen Neujahrskonzert umfasste, ergaben sich neue Kooperationsmöglichkeiten - vor allem für steirische Unternehmen, hieß es bei der Rückkehr aus Polen.

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