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Europäisches Jahr 2012: Österreicher zeigen sich für's Altern gerüstet

Eurobarometer-Umfrage zum "Europäischen Jahr des aktiven Alterns"

Zum Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012 werden heuer 30 Staaten Aktionen setzen: Zusätzlich zu den 27 Staaten der Europäischen Union beteiligen sich auch Island, Liechtenstein und Norwegen. © Logo (PDF) zum Download
Zum Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012 werden heuer 30 Staaten Aktionen setzen: Zusätzlich zu den 27 Staaten der Europäischen Union beteiligen sich auch Island, Liechtenstein und Norwegen.
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Graz (14.01.2012). - Ganz im Gegensatz zu Experten, die wegen der steigenden Lebenserwartung zunehmend mit ernsthaften Problemen im Pensionssystem rechnen, zeigen sich rund 55 Prozent der Menschen in Europa "nicht sehr" bzw. "überhaupt nicht besorgt" über einen Anstieg des Anteils der älteren Bevölkerung. Dies zeigt eine aktuelle "Eurobarometer-Umfrage", die nun aus Anlass des heurigen "Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012" von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde. Gleichzeitig bestätigt eine Eurostat-Auswertung, dass die Erwerbsquote der 60- bis 64jährigen Menschen in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen ist.

Die Steiermark, wo die Anzahl der Senioren (65+) nach einer Prognose der Landesstatistik bis zum Jahr 2050 um rund 70 Prozent von derzeit rund 228.000 auf mehr als 380.000 Menschen ansteigen dürfte, beschäftigt sich besonders intensiv mit diesem Thema. So wird für Ende Februar die österreichweite Auftaktveranstaltung zum "Europäischen Jahr des aktiven Alterns" vorbereitet, zu der neben Bundespräsident Heinz Fischer und Sozialminister Rudolf Hundstorfer auch der von Ungarn entsandte EU-Kommissar László Andor erwartet wird.
 

Österreicher haben Verständnis für die Erhöhung des Pensionsalters 

Die Externe Verknüpfung Österreich-Auswertung der aktuellen Eurobarometer-Umfrage zeigt teilweise verblüffende Details: So stehen die Österreicher einer Erhöhung des Pensionsalters überproportional positiv gegenüber: 49 Prozent (EU-Durchschnitt: 33 Prozent) stimmten "voll" oder "eher" zu. Nur 42 Prozent (EU: 60%) lehnten dies ab. Andererseits meinten aber 56 Prozent der 1082 befragten Personen, dass die Pflege von älteren Familienangehörigen auf die Pensionszeiten angerechnet werden sollte (EU-Durchschnitt: 33 Prozent). In der Frage der Bewältigung der Herausforderungen durch die alternde Bevölkerung schnitten hierzulande die regionalen und lokalen Behörden (Land, Gemeinden) sowie auch die Medien überdurchschnittlich gut ab. Beide erreichten Werte deutlich über dem EU-Durchschnitt. Senioren selbst genießen europaweit ein hohes Ansehen: Ob als ehrenamtliche HelferInnen (Ö: 67%, EU: 58%) oder als BetreuerInnen von Enkelkindern (Ö: 79%, EU 82%).
 

Starker Anstieg der Erwerbsquote bei 60-64jährigen Menschen

In der Gruppe der 60- bis 64jährigen Menschen ist der Anteil jener, die im Beruf stehen, in Österreich zwar seit dem Jahr 2000 von 12,1 auf 22,3 Prozent geklettert. Dennoch liegen diese Werte noch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von derzeit 30,5 Prozent. In Deutschland, Portugal, Finnland, Großbritannien, Irland und Estland liegt der Mittelwert jeweils zwischen 40 und 50 Prozent, in Schweden sogar bei 61 Prozent.
 

Auftakt-Konferenz zum Europäischen Jahr soll das Bewußtsein stärken

Bei der Auftakt-Konferenz zum Europäischen Jahr am 29. Februar in Graz sollen konkrete Schritte angesprochen werden, die dazu dienen, dass sich ältere Menschen besser in den Arbeitsmarkt einbringen können. Seitens des Landes Steiermark werden Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser (Soziales) sowie Landesrätin Elisabeth Grossmann (Generationen) die steirischen Maßnahmen vorstellen. Darüber hinaus geht es darum, Armut - insbesondere die Armut von Frauen - und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen, ehrenamtliche sowie freiwillige Tätigkeiten für ältere Mitbürger zu erleichtern und eine aktive Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu fördern  Dazu zählt auch die Öffnung der Bildungseinrichtungen für Senioren. Besonders aktiv ist dabei die Steirerin Externe Verknüpfung Rosemarie Kurz, die selbst ein Seniorenstudium abgeschlossen hat und nun als "Botschafterin" für das Europäische Jahr nominiert wurde. Die regionalen Aktivitäten des Landes Steiermark werden in der Fachabteilung 6A Generationen und Gesellschaft durch das Referat Familie koordiniert.

=> Presse-Information zum Externe Verknüpfung Eurobarometer "Aktives Altern"
=> Eurostat-Presseinformation "Externe Verknüpfung Erwerbsquoten im Alter"
=> Das Europäische Jahr 2012 in der Steiermark
=> Die neue Homepage zum Externe Verknüpfung Miteinander der Generationen
=> Externe Verknüpfung Generationenbericht der Steiermark
=> Landesstatistik: Wohnbevölkerung und aktuelle Prognosen
=> Österreich-Portal zum Europäischen Jahr 2012: Externe Verknüpfung www.aktivaltern2012.at
=> Externe Verknüpfung Portal der Europäischen Union zum Europäischen Jahr 2012

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