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EU-Tagesnews 12.12.2012

Griechen brauchen für Schuldenrückkauf mehr Geld

Das griechische Programm für den Rückkauf von Staatsanleihen hat laut offiziellen Angaben 31,9 Mrd. Euro erzielt und damit mehr als zunächst geplant. Um alle Schulden aufkaufen zu können, fordert die Schuldenagentur Griechenlands jedoch zusätzlich 1,29 Milliarden aus dem Euro-Rettungsfonds EFSF. Die internationalen Geldgeber haben für die Transaktion zehn Milliarden Euro zur Seite gelegt. Es würden aber 11,29 Milliarden Euro benötigt, um alle Angebote annehmen zu können, hieß es aus Griechenland. Die Papiere würden mit einem Durchschnittspreis von 33,8 Cent je Euro Nennwert gekauft.

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EP verabschiedet einheitlichen EU-Patentschutz

Erfinder in der EU werden bald endlich einen einheitlichen Patentschutz bekommen. Nach über 30 Jahre währenden Bemühungen werden die Kosten für ein EU-Patent um bis zu 80% sinken, was auch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA oder Japan stärkt. Das Parlament hat die Kosten besonders für KMU gesenkt und die neuen Vorschriften deren Bedürfnissen angepasst. Die Abgeordneten haben die bereits mit dem Rat vereinbarten Maßnahmen gestern (11.12.) angenommen.

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Schulpartnerschaften fördern die Fähigkeiten von Schülern und Lehrkräfte

Eine neue Studie zu Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Ländern hat ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler - insbesondere auf Sekundarschulebene - ihre Fähigkeiten, u. a. kulturelle und soziale Kompetenz, IT- und Fremdsprachenkenntnisse, infolge einer solchen Schulpartnerschaft deutlich ausgebaut haben. Die größte Wirkung zeigte sich bei denjenigen Schülern, die an einem Austausch mit einer Partnerschule teilnahmen. Sieben von zehn Schulen gaben an, dass sich die Partnerschaften stark bis sehr stark auf das Kulturbewusstsein und die kulturelle Ausdrucksfähigkeit sowie die soziale Kompetenz und die Bürgerkompetenz der Schüler auswirkten. An zweiter Stelle wurden Computerkenntnisse (54 %) und die Fähigkeit genannt, sich in einer Fremdsprache zu verständigen (52 %). Finanziert wurden die Partnerschaften aus dem Austauschprogramm Comenius, dem Pendant zu Erasmus für Schulen.

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Copernicus: Der neue Name für das Europäische Erdbeobachtungsprogramm

„Copernicus" ist der neue Name für das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Kommission, das bisher unter der Bezeichnung GMES (Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) bekannt war. Der neue Name wurde am 12. Dezember von Antonio Tajani, Vizepräsident der Kommission, im Rat für Wettbewerbsfähigkeit vorgestellt. In einer Welt, in der das Risiko von Naturkatastrophen und anderen Krisen wächst, sollen mit Copernicus der Zustand der Umwelt an Land, auf dem Meer und in der Atmosphäre überwacht und gleichzeitig die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie erweist sich Copernicus aber auch als ein Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, da durch dieses Programm von 2015 - 2030 bis zu 85.000 neue Stellen auf dem Arbeitsmarkt geschaffen werden könnten

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Umweltpolitik: Wie kann die Luftqualitätspolitik der EU verbessert werden?

Die Europäische Kommission führt eine öffentliche Konsultation durch, um Meinungen dazu einzuholen, wie die Luftqualität in Europa am wirksamsten verbessert werden kann. In den kommenden zwölf Wochen können sich interessierte Parteien dazu äußern, wie der bestehende Rahmen vollständig umgesetzt, verbessert und durch flankierende Maßnahmen ergänzt werden kann. Die Ergebnisse der Konsultation werden in eine umfassende Überarbeitung der Luftqualitätspolitik der EU im Jahr 2013 einfließen. Die Konsultation läuft bis zum 4. März 2013. Auf der Grundlage einer gründlichen, sich über zwei Jahre erstreckenden Analyse sowie der Ergebnisse dieser umfassenden Konsultation wird die Kommission einen Vorschlag für die künftige Luftqualitätspolitik der EU vorlegen.

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Erste Schätzungen für 2012: Reales landwirtschaftliches Einkommen je Arbeitskraft in der EU27 um 1,0% gestiegen

Das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft ist in der EU27 im Jahr 2012 um 1,0% gestiegen, nach einem Wachstum von 8,0% im Jahr 2011. Dies zeigen erste Schätzungen, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, herausgegeben werden. Dieser Anstieg ergibt sich aus einer Zunahme des realen landwirtschaftlichen Einkommens (+0,5%) in Verbindung mit einer Verringerung des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes (-0,5%). Schätzungen zufolge ist zwischen 2005 und 2012 das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft in der EU27 um 29,7% gestiegen, während der landwirtschaftliche Arbeitseinsatz um 20,0% fiel.

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