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Buchmann: „Starke Automobilindustrie ist wesentlicher Motor für positive Entwicklung der europäischen Wirtschaft!“

Landesrat Dr. Christian Buchmann bei seiner Berichterstattung zu Cars 2020 vor dem Ausschuss der Regionen in Brüssel. © AC Styria
Landesrat Dr. Christian Buchmann bei seiner Berichterstattung zu Cars 2020 vor dem Ausschuss der Regionen in Brüssel.
© AC Styria
Landesrat Dr. Christian Buchmann mit EU-Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn © EU-Kommission
Landesrat Dr. Christian Buchmann mit EU-Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn
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Brüssel, 9. Oktober 2013 - Wirtschafts- und Europalandesrat Dr. Christian Buchmann hat sich gestern vor dem EU-Ausschuss der Regionen (AdR) in Brüssel für die rasche Umsetzung der Pläne der EU-Kommission zur Unterstützung der europäischen Automobilindustrie ausgesprochen. „Mit 12 Millionen Beschäftigten ist der Automotive-Sektor ein wesentlicher Wirtschaftsmotor in Europa. Wir müssen daher eine Vision für die Zukunft der Autoindustrie entwickeln, die Teil der künftigen Strategie der EU werden muss", so Buchmann, der die Steiermark im AdR vertritt. Der AdR hat die von Buchmann vorgelegte Stellungnahme einstimmig beschlossen.

Die Europäische Kommission hat im November 2012 ihre Strategie für die künftige Unterstützung der europäischen Automobilindustrie unter dem Titel „Cars 2020" präsentiert. Nun sind das Europäische Parlament, der Rat der EU, der Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen aufgefordert, dazu Stellungnahmen abzugeben. Landesrat Buchmann wurde zum Berichterstatter für die Stellungnahme des Ausschusses der Regionen gewählt.

Auf Grund der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise steht die europäische Automobilindustrie derzeit vor großen Herausforderungen. Der europäische Automarkt ist in den letzten Jahren von Überkapazitäten und einer sinkenden Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge geprägt. „Die vorgelegte Strategie der EU-Kommission zu Cars 2020 und die darin skizzierten Maßnahmen sind rasch umzusetzen, um Beschäftigung und damit Wertschöpfung in den europäischen Regionen zu stärken", so Buchmann, der sich in der Stellungnahme vor dem AdR dagegen aussprach , gewisse Technologien seitens der Politik vorzugeben: „Wir müssen auf europäischer Ebene die Ziele vorgeben - etwa im Bereich der CO2-Emmissionen - und dann die Industrie und die Forschung in einem fairen Wettbewerb die Technologien entwickeln lassen, mit denen diese Ziele am besten erreicht werden können."

 

Europäische Unternehmerregion 2013 

Die große Bedeutung der Automobilindustrie für viele europäische Regionen lässt sich am Beispiel der Steiermark verdeutlichen. Der Automobilsektor ist ein traditionelles Stärkefeld der Steiermark und sichert aktuell über 40.000 Arbeitsplätze. Deshalb ist das Thema „Mobilität" eines von drei Leitthemen in der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020. „Die Steiermark zählt mit einer regionalen F&E-Quote von 4,6 Prozent zu den innovativsten Regionen in Europa und wurde nicht zuletzt deshalb von der EU als Europäische Unternehmerregion 2013 ausgezeichnet. In den 180 Mitgliedsbetrieben des steirischen Autoclusters liegt die F&E-Quote bei 11,6 Prozent. Damit ist der Automotive-Sektor auch in Zukunft ein wesentlicher Motor für die Innovationskraft der Steiermark", so Landesrat Buchmann.

Im Gespräch mit EU-Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn bekräftigte Buchmann, dass die Regionalförderungen der EU in den letzten Jahren wesentlich zur hohen Innovationskraft der Steiermark  beigetragen haben und daher auch in der kommenden Strukturfondsperiode 2014-2020 von großer Bedeutung sind.

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