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HBLA Leoben reiste nach Brüssel

15.10.2013 bis 19.10.2013

Gruppenfoto © HBLA Leoben
Gruppenfoto
© HBLA Leoben
Schülerinnen der HBLA Leoben © HBLA Leoben
Schülerinnen der HBLA Leoben
© HBLA Leoben

Im Zuge unserer Projektwoche, die uns nach Brüssel und Paris führte, besuchten wir, die IV A der HLW Leoben, am 15.10.2013 das EU-Parlament in Brüssel.
Vor unserer Reise stellten uns zwei junge Studentinnen und ein Student, die für Europe Direct arbeiten, die wichtigsten Institutionen der EU vor.
Ihr Vortrag reichte vom Grundwissen, wie zum Beispiel die Anzahl der Unionsbürger, bis zur Bedeutung Europas in der Welt unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen darüber in den USA und in China. Weiters wurden die Institutionen erklärt und wie sie miteinander in Verbindung stehen. Anhand eines Vergleiches mit dem Schulsystem war es leichter zu verstehen, welche Aufgaben der Europäische Rat, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union erfüllen.
Außerdem erfuhren wir etwas über die Gesetze, Verordnungen und Richtlinien in der EU und welche Möglichkeiten es gibt, innerhalb der EU zu arbeiten und zu studieren.
Abschließend gab es eine offene Diskussion über die EU und alle unserer Fragen.
Somit waren wir gut vorbereitet für unseren Besuch im EU-Parlament.


In Brüssel hatten wir die Gelegenheit uns mit dem Abgeordneten MEP Mag. Jörg Leichtfried und dem Abgeordneten Josef Weidenholzer, beide von den Sozialdemokraten, zu unterhalten.
Zuerst wurden wir von Alexandra, der Assistentin von Herrn Leichtfried, empfangen, die sich uns kurz vorstellte und uns einen Teil des Parlaments zeigte.
Kurz darauf trafen wir auch schon Herrn Mag. Leichtfried. Er erzählte uns zunächst, dass er Delegationsleiter der SPÖ ist und in welchen Ausschüssen er tätig ist. Dazu zählen unter anderem der Verkehrsausschuss, der Außenhandelsausschuss und der Menschenrechtsausschuss.
Von Montag bis Donnerstag ist er in Brüssel und den Rest der Woche widmet er sich der Politik in Österreich sowie außerhalb von Österreich.
Wichtige Themen unserer Diskussion waren auch die EU-Krise und der Euro.
Herr Leichtfried erzählte uns auch, wie er zur Politik beziehungsweise in das Parlament gekommen ist und wie in etwa sein Tagesablauf aussieht. Danach beantwortete er noch unsere Fragen, wie zum Beispiel die Reaktion seines familiären Umfeldes auf seine politischen Tätigkeiten ist.

Nachdem Herr Mag. Leichtfried sich verabschiedet hatte, stieß Herr Weidenholzer zu uns.
Auch er erklärte uns, in welchen Ausschüssen er tätig ist. Die Ausschüsse für bürgerliche Freiheiten, für Justiz und Inneres und für den Binnenmarkt zählen dazu.
In letzter Zeit beschäftigte er sich vor allem mit dem Bereich Datenschutz. Er forderte weltweite Standards, was sich als eher schwierig erwies, da große Internetplattformen wie Facebook und Google nicht einverstanden waren.
Im Bereich Europol befindet sich Herr Weidenholzer im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität.
Wie Herr Leichtfried schon zuvor, berichtet uns auch Herr Weidenholzer von seinem Tagesablauf. Es war unschwer zu erkennen, dass beide Politiker einen sehr strengen Zeitplan haben.
Selbstverständlich erklärte sich auch Herr Weidenholzer dazu bereit, unsere Fragen zu beantworten. Auf die Frage, was ihm am besten an seinem Beruf als EU-Politiker gefalle, antwortete er, dass man auch als einzelner Abgeordneter etwas bewegen könne.
Nachdem auch Herr Weidenholzer sich verabschiedet hatte, versammelten wir uns noch zu einem Gruppenfoto und verabschiedeten uns ebenfalls.
Obwohl wir alle etwas müde von der anstrengenden Reise waren, war der Besuch im Parlament sehr interessant und aufschlussreich, und wir sind froh, dass Herr Leichtfried und Herr Weidenholzer trotz ihres engen Terminplans Zeit für uns gefunden haben.

 

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