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Land Steiermark soll weiter Auslandspraktika von Lehrlingen unterstützen

Pilotprojekt mit Auslandsaufenthalten von 15 Lehrlingen war sehr erfolgreich

Landesrat Dr. Christian Buchmann begrüßte die 15 steirischen Lehrlinge mit Auslandspraxis zu einem Erfahrungsaustausch im Medienzentrum Steiermark © alle Fotos: Land Steiermark / Europe Direct - js (CC-BY-SA AT 3.0)
Landesrat Dr. Christian Buchmann begrüßte die 15 steirischen Lehrlinge mit Auslandspraxis zu einem Erfahrungsaustausch im Medienzentrum Steiermark
© alle Fotos: Land Steiermark / Europe Direct - js (CC-BY-SA AT 3.0)

Graz (25.11.2013) - Das Pilotprojekt "Steirische Lehrlinge in Europa", in dessen Rahmen das Europaressort des Landes heuer erstmals die Auslandspraktika von 15 steirischen Lehrlinge Auslandspraktika unterstützte, soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Dies ist das Ergebnis eines Erfahrungsaustausches, zu dem Wirtschafts- und Europalandesrat Christian Buchmann am vergangenen Freitag mit diesen Lehrlingen zusammentraf. "Nach unserem Projekt, wo die Reisen steirische Schülerinnen und Schüler zu Institutionen der Europäischen Union gefördert werden, damit sie dort selbst sehen, wie Europa funktioniert, sollen auch Lehrlinge praktische Erfahrungen in Europa gewinnen können", begründete Landesrat Buchmann. Deshalb finanzierte das Land Steiermark heuer auf Buchmanns Initiative erstmals zur Gänze diese Auslandspraktika.

 

Die Lehrlinge zeigten sich begeistert:  "Wir haben Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Arbeitserfahrung und Kommunikationspraxis dazu gewonnen und eine erste Sprachpraxis erlebt", unterstrichen sie in ihren Schilderungen und empfahlen:. "Das muss unbedingt fortgesetzt werden!"

 

An dem Pilotprojekt haben im Herbst 15 Lehrlinge aus der ganzen Steiermark teilgenommen, die in verschiedensten Berufen derzeit ausgebildet werden: Lebensmittelhandel, Maschinenbau, Kfz-Technik genauso wie Friseurin, Tischler oder Zerspanungstechniker. In zwei Gruppen reisten sie nach Cork in Irland bzw. nach Sonderborg in Dänemark, um dort zu wohnen und in Betrieben ihrer Branche drei Wochen lang zu arbeiten. Die Aufenthalte und die Ausbildungsplätze wurden von der Organisation "IFA Internationaler Fachkräfteaustausch" organisiert. Susanne Klimmer, die bei IFA dafür verantwortlich war, begrüßte die steirische Initiative: "Die Europäische Union bietet zwar im Rahmen des Programms "Lebenslanges Lernen" im Rahmen der Berufsausbildung Mittel für Leonardo-Projekte an, diese werden aber in Österreich fast zur Gänze durch berufsbildende Schulen in Anspuch genommen, weil sie viel besser organisiert sind, als die Lehrlinge", erklärte sie.

 

Die Lehrling der beiden "Team Austria" hatten ihre europäische Bewährungsprobe gut bestanden und Bestnoten bei ihren Auslandsarbeitsplätzen nicht nur bekommen, sondern durchwegs auch selbst vergeben.  "Wir waren vom ersten Tag an integriert" hieß es einerseits, andererseits gab es Lob für Unterbringung, Freizeit und Kulturangebote sowie auch für das Essen - sowohl in Dänemark als auch in Irland. "Ich hätte gut dort bleiben könnten", schilderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrfach. Dennoch zeigten sie sich stolz auf ihre steirische Heimat: "Unsere Betriebe sind mit moderneren Maschinen ausgestattet", meinte ein Techniker, eine angehende Einzelhandelskauffrau schilderte, dass die sich die Häufigkeit der Busverbindungen an ihrem Praktikumsort weit hinter jener in ihrer Heimat gelegen sei. Facit: Junge steirische Lehrlinge können sich im Ausland durchaus bewähren und lernen dadurch manchmal erst, die hohe Lebensqualität in ihrer Heimat zu schätzen!

 

Fotos: Bei einem Erfahrungsaustausch schlugen die 15 steirischen "Europa-Lehrlinge" dem Wirtschafts- und Europalandesrat Christian Buchmann einstimmig vor: die Aktion soll fortgesetzt werden!

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