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Café Europa "Ausblick 2014"

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Abteilungsleiter Patrick Schnabl eröffnete das "Café Europa" am 2.12.2013 mit Heidi Zikulnig, Richard Kühnel, Ernst Gesslbauer und Sigrid Olbrich-Hiebler © Europe Direct Steiermark / js
Abteilungsleiter Patrick Schnabl eröffnete das "Café Europa" am 2.12.2013 mit Heidi Zikulnig, Richard Kühnel, Ernst Gesslbauer und Sigrid Olbrich-Hiebler
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Graz (02.12.2013)  Das letzte Cafe Europa im heurigen Jahr beschäftigte sich mit einem EU-Ausblick auf das Jahr 2014. Auch wenn die Europäische Kommission für das kommende Jahr kein spezielles Themenjahr ausgerufen hat, wird sich aus europapolitischer Sicht bis Mai 2014 alles um die Wahl zum Europäischen Parlament drehen. Außerdem startet die neue Förderperiode 2014-2020. Schließlich wird auch die EU-Kommission neu zusammengesetzt. Dies war Anlass, dass drei gebürtige Steirerinnen, die in Wien an EU-Schaltstellen tätig sind, gemeinsam nach Graz kamen und einenhalb Stunden Rede und Antwort standen.

Mag. Richard Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich informierte über die aktuellen Entwicklungen in der EU im nächsten Jahr und gabe einen generellen Überblick über die EU-Politik. Dabei nahm er auch Bezug auf die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine.

Über das neue Förderprogramme "Erasmus +" informierte der Leiter der Nationalagentur Lebenslanges Lernen, Ernst Gesslbauer. Dieses Programm wird bis zum Jahr 2020 mit mehr als 13 Milliarden Euro dotiert und löst das Programm Lebenslanges Lernen mit den Aktionen Comenius, Leonardo, Erasmus, Grundvig, sowie das Programm Jugend in Aktion sowie die internationale Programmen Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink ab. Insgesamt sollen vier Millionen "Mobilitäten" von durchwegs jungen EU-Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden.
=> Externe Verknüpfung Präsentation "Erasmus+"

Welche Veränderungen in dem Bereich der Städtepartnerschaften, der Bürgerbegegnungen, der Netzwerktreffen und Initiativen von aktiven Bürgern vorgesehen sind, stellte Sigrid Olbrich-Hiebler vom Europe for Citizens Point Austria im BMUKK, Abteilung EU-Kulturpolitik, vor. Diese Aktionen, die besondere Bedeutung für Gemeinden haben, werden EU-weit mit rund 0,19 Milliarden Euro dotiert. Die einzelnen Aktionen bleiben weitgehend unverändert, heuer werden Schwerpunkte auf die Europawahl, auf die Gedenken an 1914, zum Fall der Berliner Mauer 1989 sowie zur EU-Erweiterung 2004 gesetzt, allerdings sind Projektanträge derzeit noch nicht möglich.
=> Externe Verknüpfung "Europa für Bürgerinnen und Bürger 2014 - 2020"

 

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